Weltärztepräsident kritisiert Mundschutz-Aktivismus der Politik

Die Pflicht zum tragen von Mundschutz sei lächerlich und dem Überbietungswettbewerb von Landespolitikern geschuldet, so Weltärztepräsident Montgomery.

Von Redaktion

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die geplante nahezu bundesweite Maskenpflicht kritisiert: „Ich trage selber eine Maske, aus Höflichkeit und Solidarität, halte eine gesetzliche Pflicht aber für falsch“, sagte Montgomery der „Rheinischen Post“.

„Wer eine Maske trägt wähnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand“, betonte der Mediziner. Bei unsachgemäßen Gebrauch könnten Masken gefährlich werden. Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren.

Montgomery erklärte weiter, eine gesetzliche Maskenpflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben – eine Pflicht für Schals oder Tücher sei „lächerlich“. Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle „echt wirksamen Masken“ für das medizinische Personal, Pflegende und Gefährdete brauche.

Montgomery fragte rhetorisch: „Aber was will man gegen den Überbietungswettbewerb föderaler Landespolitiker mit rationalen Argumenten tun?“ Denn die Politik setzt eben lieber auf billigen Aktionismus anstelle von medizinisch begründeten Maßnahmen.

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Ein Kommentar

  1. Das sehe ich anders, denn der Mundschutz hilft schon um Partikel jeder Art zu unterbinden. Das ist zwar kein Hundertprozentschutz, aber besser als frei umherfliegenden Viren ausgesetzt zu sein. Was aber viel interessanter ist und genau verfolgt werden sollte ist die Tatsache, daß man nun bereits über eine Impflicht sinniert und das, obwohl weder die Wirksamkeit noch der Nutzen derzeit beurteilt werden kann. Dazu müßte man die Finanzströme aller Beführworter für die nächsten Jahre ins Visier nehmen, denn Fürsorge ist die eine Seite der Medallie, aber korrupte Beteiligte aus Eigeninteressen wäre noch schädlicher und hat heute schon ein Geschmäckle, denn irgendwo hört es auf mit der Bevormundung und sie sollten sich genau überlegen, ob das sinnvoll ist, für sie oder auch für freie Bürger, die sich nicht alles gefallen lassen müssen.

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