DUH vorgeführt: Corona-Krise zeigt, wie sinnlos Fahrverbote sind

Die Deutsche Umwelthilfe behauptet, Fahrverbote würden die Stickoxid-Werte reduzieren. Doch nun zeigt es sich: Die Schikanen sind völlig sinnlos.

Von Marco Maier

Laut dem Lobbyistenverein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) ist der „böse Diesel“ an den hohen Stickoxid-Werten in vielen Städten Schuld. Dank der allgemeinen Klimahysterie und dem Greta-Hype konnte der auch noch mit Steuergeldern subventionierte Verein in vielen Städten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge gerichtlich und behördlich durchsetzen.

Das Ergebnis: ein dramatischer Wertverlust für für viele Autobesitzer – und Autohändler, die ihre Fahrzeuge nicht mehr an den Mann (bzw. die Frau) bringen konnten. Zudem müssen nicht wenige Besitzer solcher Autos nun enorme Umwege zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zurücklegen, weil sie bestimmte Straßen nicht mehr benützen dürfen.

Doch die gegenwärtige „Corona-Krise“ verdeutlicht, dass die ganze Anti-Diesel-Propaganda der Klima-Taliban nichts weiter als völliger Humbug ist. Denn die werktäglichen Verkehrsspitzen in vielen Städten wurden durch die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 geradezu halbiert. Unter anderem auch in Stuttgart. Dort lagen die NO2-Werte an der Messstelle am Neckartor laut dem „Focus“ bereits vor den Lockdown-Maßnahmen bei nur mehr um die 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, nachdem sie im vergangenen Jahr noch bei 50 Mikrogramm lagen.

Der Grund dafür: der Stuttgarter Kessel hatte mehr Wind abbekommen, weshalb die von den Hausheizungen ausgestoßenen Stickoxide weggeblasen wurden. Im Gegenzug gibt es jetzt NO2-Spitzen in der Nacht (wo es faktisch kaum mehr Verkehr gibt, dafür die Menschen ihre Wohnungen und Häuser verstärkt heizen). Die Daten zeigen, dass nicht der Verkehr sondern die Wetterlage für die großen Schwankungen verantwortlich ist.

Loading...

Vielleicht sollten es die Klima-Taliban doch einfach einmal mit etwas mehr Wissenschaft und etwas weniger stupider Ideologie versuchen. Das Beispiel Stuttgart zeigt nämlich, dass man damit ganz schön einfahren kann.

Spread the love
Lesen Sie auch:  Britischer Militärkommandeur warnt vor drittem Weltkrieg

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Wenn bei einem drastischen Verkehrsrückgang wie an dem Beispiel Stuttgart die Stickoxid-Werte immer noch hoch bleiben, dann kann es selbst für den Laien nicht unbedingt nur am hohen Verkehrsaufkommen liegen, denn gerade am Neckartor, eine Einfallstraße mit extremer Verkehrslage und das schon seit über 60 Jahren der Fall.
    Das hat sicherlich auch noch andere Ursachen, sonst müßte doch jetzt eine entscheidende Senkung stattfinden, zumal die Windverhältnisse besonders aus dem Neckartal hereinströmen, dann aber durch die Hanglage Stuttgarts ringsherum abgebremst wird und sich im Innenstadtbereich verfängt. Vermutlich können deswegen alle Emissionen aus der Stadt weniger abfließen und was an frischer Luft nachkommt, kann dieses Aufkommen nicht verdünnisieren und deshalb scheint die Kessellage eines der Hauptprobleme Stuttgarts darzustellen.
    Nur so wäre es auch zu erklären, warum sich derzeit keine wesentliche Luftverbesserung darstellt und wer Stuttgart aus den fünfziger und sechziger Jahren kennt, der hat heute noch den Geruch je nach Wetterlage in der Nase, was nicht überrascht, aber keiner hat soweit gedacht, wie das alles zusammen hängt.
    Im Ruhrgebiet war es in der gleichen Zeit noch viel schlimmer, das hat man schon gerochen, wenn man von Süden her über das Siegerland mit dem Auto anreiste und der Smog wie eine riesige Glocke über einem riesigen Gebiet lag und das trotz relativ flachem Gelände und die Häuser völlig schwarz waren vor Ruß und die Leute haben es auch überlebt.

  2. Hallo Achim,
    Der Grund warum sich derzeit keine wesentliche Luftverbesserung einstellt ist schlicht und einfach:
    Noch besser geht es kaum. Die Luftqualität in den letzten Jahren war so gut wir seit zig Jahren nicht mehr.
    In den 50er und 60er Jahren doch es am Neckartor ziemlich arg nach Brauerei, wegen der dort ansässigen Wulle Brauerei. Die NO2 Werte waren dauerhaft zwischen 200 und 2000 Mikrogramm, und heute macht man 40 Mikrogramm zum Problem . . .
    Also sind die Stickoxidwerte nicht weiterhin hoch, sonder weiterhin niedrig. Und zwar so niedrig wir in den letzten 100 Jahren nicht.
    Der Grenzwert von 40 Mikrogramm ist so dermaßen niedrig dass man in diesem Bereich mit der eingesetzten Messtechnik nicht mehr sinnvoll messen kann.
    unterhalb des Grenzwerts im freien nicht zuverlässig messbar. Dafür sind die Werte zu gering und die Einflüsse im Außenbereich zu groß. Messergebnisse unbrauchbar und nicht aussagekräftig

    Die NO2-Werte schauen irgendwie wie ein messtechnisches Grundrauschen aus. Kann es sein, daß die Messgeräte Werte <50 garnicht differenziert erfassen können, weil wir uns da bereits im Grundrauschen befinden???

    Im Endeffekt heißt das einfach nur dass die eingesetzten Messgeräte nicht für diesen Zweck geeignet sind, weil der Grenzwert innerhalb des Grundrauschens der Geräte liegt.

    Wer logisch denken kann, dem war das schon immer klar.
    Nur die Fanboys der Grünen wollen es selbst jetzt nicht wahrhaben.
    Ich meine ein Verein der auf der einen Seite durch Missbrauch des Abmahnsrechts kleine Einzelhändler aufs übelste abkassiert . . . . ist doch nur logisch dass der auf der anderen Seite auch mit Schwindel und Betrug arbeitet um eine Ideologie durchzusetzen.
    Ein Verein in dem keiner eine Erfahrung hat mit solchen Dingen und keiner ein Techniker auf diesem Gebiet ist. Und die Politiker und die Richter lassen sich von so einem Verein treiben . . .

    1. Die Umstellung auf Gasheizungen bringt überhaupt nichts. Egal was verbrannt wird, die Atemluft besteht zu über 70% aus Stickstoff und dieser oxidiert bei der Verbrennung mit dem Sauerstoff zu Stickoxid.

      1. Woher hast du das her? Das Sauerstoff oxidiert das Methan, der ist viel reaktionsfreudiger.
        Laut deiner Theorie könnte man auch einfach die Luft erhitzen und das Sauerstoff würde den Stickstoff verbrennen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.