Die USA rutschen vor unseren Augen in die Armut ab

Die Coronavirus-Epidemie, die die Welt unter Lockdown gesetzt hat, hat zahlreiche negative Folgen, und eine davon ist die schreckliche Verarmung, die die Menschen in vielen Ländern erleben.

Zu Beginn der Pandemie wurden die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Ausbruchs mit der Finanzkrise 2008–2009 verglichen, aber jetzt beginnen Forscher, sie mit der Weltwirtschaftskrise zu vergleichen. „Covid-19 legt sozioökonomische Ungleichheiten offen und könnte diese in naher Zukunft verschärfen“, schreibt der Ökonom Enrico Bergamini, wissenschaftlicher Mitarbeiter am europäischen Think Tank Bruegel. Die Menschen werden den wirtschaftlichen Schock, den die Pandemie mit sich bringt, je nach Einkommen, Lebensbedingungen und Beruf auf unterschiedliche Weise spüren, was die Gesellschaft stärker polarisieren kann.

Zu Beginn der Coronavirus-Krise waren die Medien von Schlagzeilen über Geschäftsleute geprägt, die innerhalb kurzer Zeit Milliarden verloren hatten, aber im Laufe der Zeit spürten die am stärksten gefährdeten sozioökonomischen Gruppen die immer schmerzhafteren Auswirkungen des finanziellen Schlags, da sie sich einer erheblichen Verschlechterung des Lebensstandards gegenübersehen oder gar nichts mehr haben könnten. Die Internationale Arbeitsorganisation befürchtet, dass mehr als eine Milliarde Arbeitnehmer einem hohen Risiko einer Lohnkürzung oder einer völligen Arbeitslosigkeit ausgesetzt sind. Die Vereinten Nationen schlagen ebenfalls Alarm: Die aktuelle Krise könnte die bedeutenden Fortschritte rückgängig machen, die in den letzten Jahrzehnten auf dem Weg zur Beendigung der Armut erzielt wurden, die für 2030 festgelegt worden war.

In vielen Ländern, einschließlich derjenigen, die bis vor kurzem als „sozial stabil“ galten und in denen die in den letzten Jahren entstandenen gesellschaftlichen Probleme aufgedeckt und verschärft wurden, sind bereits steigende Armutsniveaus sichtbar geworden. Zum Beispiel war nach Angaben des britischen Ministeriums für Arbeit und Altersversorgung die Zahl der Briten, die in Großbritannien unterhalb der Armutsgrenze leben, bereits vor der Covid-19-Pandemie auf ein Rekordhoch von 14,5 Millionen Menschen gestiegen. In jüngster Zeit hat die Zahl der Menschen, die in Haushalten mit „relativ niedrigem Einkommen“ leben, dramatisch zugenommen.

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In den Jahren 2018-19 stieg die Zahl der Menschen, die in einem Haushalt mit relativ niedrigem Einkommen leben, um 500.000, die höchste Zahl der Menschen, die in Großbritannien in Armut leben, seit die Zahlen im Jahr 2002 zusammengestellt wurden, während die Zahl der Kinder unter der Armutsgrenze im gleichen Zeitraum schätzungsweise von 4,1 Millionen auf 4,2 Millionen stieg. Britischen Experten zufolge könnte die Coronavirus-Epidemie die für Familien mit niedrigem Einkommen in Großbritannien bereits schwierige Situation noch verschlimmern.

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Eine Analyse von Vladimir Odintsov.

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2 Kommentare

  1. Ihr rutscht alle hinterher, Ihr merkt es nur noch nicht: Bill Gates hat sich ja bereits als Welt-Präsident selbst ernannt und
    will das Fliegen erst nach der Massen-Impfung von 7 Milliarden Menschen erlauben, welches nach seiner Vorstellung erst in 18 Monaten der Fall sein wird. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte vor ein paar Tagen in einer aktuellen Ansprache vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie: Die Deutschen „werden einiges von dem gemeinsam erarbeiteten Wohlstand preisgeben“. Was Sozialdemokraten erarbeitet haben sagt der BP nicht !

  2. Bill Gates sitzt gegen Kaution in seinem eigenen Haus „locked up“. Was der redet, interessiert die großen Drei Trump, Putin und XI nicht.
    Der Vatikan, seine Jesuiten, seine Logen und die königlichen Familien der Windors regieren die Welt nicht mehr.
    Die letzte Bastion des Deep State ist Merkels Deutschland und seine Mainstream-Medien, auch einige Internetmedien.
    https://twitter.com/Utsava4/status/1247430282476687360
    Der Alliertenkontrollrat bestehend aus den Siegermächten England, USA, Russland und China (das zeitweilig von Frankreich vertreten wurde) haben andere Pläne mit der Welt als Armut und Kriege. Aber wenn die „Entmerkelisierung“ beginnt, werden das alle begreifen.

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