Covid-19: Die Jobschmelze beginnt erst

Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zufolge werden weltweit durch die Anti-Covid-19-Maßnahmen zig Millionen Menschen ihren Job verlieren.

Von Marco Maier

In vielen Ländern der Welt, darunter auch Deutschland und Österreich, stehen große Teile der Wirtschaft still. Mit Quarantänemaßnahmen will man das neue Coronavirus, welches die Krankheit „Covid-19“ verursacht, eindämmen. Eine virale Erkrankung, die vor allem die Atemwege betrifft und teils auch äußerst kritische Fälle verursacht.

Auch wenn die Mortalitätsrate oftmals übertrieben dargestellt wird, da man zum Einen nicht zwischen „an“ und „mit“ dem Virus Gestorbenen unterscheidet und unzählige Infektionen entweder mangels genügend Tests und der häufig asymtomatischen Verlaufs (chinesischen Studien zufolge rund 40 Prozent aller Fälle) gar nicht entdeckt werden, reagiert die Politik so hysterisch, als ob es sich um ein neues Ebola handeln würde.

Das Ergebnis: Lockdowns und Quarantänemaßnahmen, die zu einer massiven Einschränkung der wirtschaftlichen Tätigkeit führen. Laut der Welthandelsorganisation (WTO) soll der globale Handel in diesem Jahr je nach Dauer des globalen Ausnahmezustandes zwischen 13 und 32 Prozent gegenüber dem letzten Jahr sinken. Das ist in absoluten Zahlen ein Rückgang um zwischen 2,4 bis 6 Billionen Dollar. Das hat entsprechende Auswirkungen auf die Beschäftigung.

Im zweiten Quartal dieses Jahres sollen laut Schätzungen der ILO weltweit 6,7 Prozent aller Arbeitsstunden wegfallen. Das entspricht insgesamt einem Äquivalent von 195 Vollzeitstellen. Betroffen ist vor allem der produzierende Sektor, das Transportwesen und der Tourismus, aber auch der Handel und der Bausektor werden getroffen.

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Was man auch erwarten darf: Durch die partielle Rückabwicklung der Globalisierung, gerade im produzierenden Sektor in sensibleren Bereichen, wird wohl ein Teil der zuvor nach China, Indien und andere „billigere“ Länder ausgelagerten Produktionsschritte wieder in die Industriestaaten zurückgeholt. Dann aber mit deutlich höherer Automatisierung als zuvor, so dass sich das Jobwachstum in diesem Bereich in engen Grenzen halten dürfte.

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Auf jeden Fall werden die Veränderungen in der Arbeitswelt gravierend sein und wahrscheinlich einige erst für die Zukunft erwartete Entwicklungen schon früher einsetzen lassen. Die Frage ist nur: Wohin wird das führen?

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6 Kommentare

  1. „Eine virale Erkrankung, die vor allem die Atemwege betrifft und teils auch äußerst kritische Fälle verursacht.“

    Ich vermute, dass die Gefährlichkeit des Virus bekannt ist. Nach mittlerweile rund 4 Millionen Tests weltweit und deren korrekte Auswertung, kann man das Virus nicht wie oben beschreiben. Fallen wir also nicht auf den Duktus der Aktuellen Kamera herein.

    Das Virus verhält sich wie bei einer Influenza Erkrankung und schafft es nur bei vorgeschädigten Organismen bis in die Lunge. Alle anderen unbewiesenen Behauptungen sind dem medialen Bombardement geschuldet. Die Lunge wird bei weniger als 1,2 % der Infizierten befallen. Die Mortalität nach Ende wird seriös auf 0,2 bis 0,3 % geschätzt, was einer etwas stärkeren Grippe entspricht.

    Ungeachtet der beiden Möglichkeiten, dass das Virus aus einem Labor bewusst von interessierten Kreisen oder unbewusst ausgesetzt wurde oder die betreffenden Kreise sich an ein jährliches auftretendes Winterphänomen angehängt haben, die Gefahr des Virus wurde bereits vor Eintreten erhöhter Ansteckungsraten mit den medialen Möglichkeiten an der Ostküste unverhältnismäßig gepuscht, sodass den unwissenden Politikern nichts anderes übrig blieb, als dem medialen Zirkus, mit allen Übertreibungen zu folgen. Wer setzt sich schon der Gefahr des Jobverlusts aus.

    Nach 3 Monaten darf man durchaus spekulieren, dass von interessierter mit ausreichend Macht ausgestatteter Seite, das Szenario vorgeplant war. In Deutschland werden wir mit 6 Millionen Arbeitslosen rechnen müssen, was einer Staatspleite gleichkommt. Möglich, dass hier der Versuch im Raum steht, diesen Staat abzubrechen und einer größeren Einheit unterzuordnen (EU). Ein wichtiger Schritt zu einer Weltregierung, nach der die Konzernmarionette Gordon Brown rief:

    https://deutsche-stimme.de/unter-dem-deckmantel-der-corona-krise-zur-weltregierung/

  2. Ähm, hüstel, aber 6 Millionen Arbeitslose haben wir bereits…. Die gab es vor Hartz 4 bereits unter Schröder – und daran hat sich bislang nicht allzuviel geändert, außer daß man die Menschen ohne Arbeit in verschiedene Gruppen aufteilte: Arbeitslose, Langzeit-Arbeitslose, Hartz $- Empfänger, Menschen in Maßnahmen, …..

    1. Burnt Häcke

      „Ähm, hüstel, aber 6 Millionen Arbeitslose haben wir bereits…“

      Ich rede von 6 Millionen Arbeitslosen im Vergleich zu den 2.8 Millionen, die man uns derzeit verkauft. Also netto mindestens 3.2 Millionen mehr.

      In einem zunehmend totalitären Parteienstaat der sich gegenüber der Bevölkerung von 82 Millionen Menschen abgeschottet hat, zögen dann nur noch rund 14.5 Millionen Leistungserbringer den Karren. Wo das, in einem Land in dem die Bevölkerung systematisch eingeschläfert wurde, hinführt, muss man wohl nicht thematisieren. Die jüngere Historie hat es bereit gezeigt; in den Totalitarismus.

      1. @hubi, wir sind bereits in einer kommunistischen Diktatur. Der Bürgermeister meiner Heimatgemeinde im schönen Land Tirol hat bemängelt, dass auf meinen privaten Stützmauern, weit weg von der nächsten Straße, mangelhafte Absturzsicherungen angebracht seien. Also nicht nach OIB Norm. Das ging bis zum Landesverwaltungsgericht und kostete mich 1.650 Teuronen. Mein Argument, dass vor der Volksschule und dem Gemeindeamt selbst GAR KEINE Absturzsicherungen angebracht sind, obwohl die OIB welche vorschreibt, wurde nicht gelten gelassen. Es gibt also bereits zweierlei Recht in der Bananenrepublik Dummenreich.

        1. @willi

          Trösten Sie sich. Die OIB Richtlinien in Österreich gibt es in Deutschland, Frankreich oder Italien ebenso. Sie haben nur andere Namen.

          In Deutschland erfindet die explodierende Anzahl von Sesselpupsern immer neue Vorschriften, um überhaupt ein Gebäude beantragen zu können. So muss ein Schornstein mittlerweile 15 m jenseits jedes Fensters eingebaut werden, was bei Reihenbebauung sicher kein Problem darstellt?. Hydrologische Gutachten, Bezirksschornsteinfeger, Bodengutachten, Brandschutzmelder und da sind noch die Behörden, die nach Bomben im Gelände suchen, um eine Freigabe zu erteilen . Ganz abgesehen von der jeweiligen Bezirksregierung die in ehemaligen Bergwerks- oder Industriegebieten ein Gutachten braucht, dass Verstärkungen der Statik des Gebäudes nicht nötig sind. Bauantrag, Statik und umfangreiche Wärmebedarfsberechnungen sind da nur lustiges Beiwerk. So nach 6-8 Monaten, wenn Sie alles zusammen haben, können Sie anfangen. Aber nur, wenn Sie bis dahin einen ausgebildeten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) für die Erstellung Ihres Traumhauses gefunden haben; denn das verlangt das aktuelle Arbeitsschutzgesetz .
          Wenn Sie nach 8 Monaten noch keine Genehmigung erhalten haben, kann es nur an zwei Möglichkeiten liegen:

          Sie sind kein Konzern der die richtigen Beamten kennt und….. oder Sie haben noch die Umweltschutzbehörde am Hals, die oft einen Bepflanzungs- und ggfls. Entwässerungsplan verlangt, falls in Entfernung von 2 km ein Kuckuckspaar gerade den Nachwuchs groß zieht. Und wenn Sie dann ihren Kelleraushub beginnen und in der Tiefe eine verrostete Speerspitze von einem Römer finden, werfen sie sie sofort weg. Denn wenn die Denkmalpflege die Nase dran bekommt, können Sie Ihr Bauvorhaben auf Monate, vielleicht Jahre vergessen. Es wird kostenlos?? still gelegt.

          Sind Sie mit ihrem Absturzgeländer noch gut bedient?

          In diesen sozialistischen Beamtenstaaten, in denen sich die Kaste der Beamten wie die Ameisen vermehren, geht auch bei uns schon lange nichts mehr. Über 60% Staatsquote sagt alles. Rien ne va plus.

          1. Vielen Dank, jetzt fühl ich mich wohler. Was anderes könnte ich garnicht schreiben, denn sonst käme die Cobra, bevor ich noch „Huch“ sagen könnte. Warten wir also auf den Staatsbankrott.

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