Covid-19: Angriff auf T-Zellen – Wie HIV

Forscher in China und den USA haben herausgefunden, dass das Coronavirus offenbar T-Zellen zerstören kann. Man zieht Parallelen zu HIV.

Von Marco Maier

Erinnern Sie sich noch an die Meldungen, wonach das neue Coronavirus (Sars-CoV-2) welches Covid-19 verursacht, laut Wissenschaftlern „HIV-ähnliche Mutationen“ besitze? Wir berichteten beispielsweise hier und hier darüber. Wir berichteten auch darüber, dass beispielsweise Thailand AIDS-Medikamente zur Behandlung von Covid-19 einsetzt.

Nun, solche Meldungen wurden vom Mainstream gerne als „Fake News“ abgetan. Doch neue Studienergebnisse aus China und den USA zeigen, dass Sars-CoV-2 ähnlich wie HIV die T-Lymphozyten (die T-Zellen) attackieren können. Diese spielen eine zentrale Rolle bei der Identifizierung und Bekämpfung von feindlichen Eindringlingen in den menschlichen Körper.

So berichtet die „South China Morning Post“ (SCMP):

„Die überraschende Entdeckung eines Forscherteams aus Shanghai und New York fiel mit der Beobachtung der Ärzte an vorderster Front zusammen, dass Covid-19 das menschliche Immunsystem angreifen und ähnliche Schäden wie bei HIV-Patienten verursachen könnte.

Loading...

Lu Lu von der Fudan University in Shanghai und Jang Shibo vom New York Blood Center schlossen sich dem lebenden Virus, das offiziell als Sars-CoV-2 bekannt ist, auf im Labor gezüchteten T-Lymphozyten-Zelllinien an.

T-Lymphozyten, auch als T-Zellen bekannt, spielen eine zentrale Rolle bei der Identifizierung und Eliminierung fremder Eindringlinge im Körper.

Dazu fangen sie eine mit einem Virus infizierte Zelle ein, bohren ein Loch in die Membran und injizieren giftige Chemikalien in die Zelle. Diese Chemikalien töten dann sowohl das Virus als auch die infizierte Zelle ab und zerreißen sie in Stücke.

Zur Überraschung der Wissenschaftler wurde die T-Zelle in ihrem Experiment zur Beute des Coronavirus. Sie fanden eine einzigartige Struktur im Spike-Protein des Virus, die die Fusion einer Virushülle und einer Zellmembran ausgelöst zu haben schien, als sie in Kontakt kamen.

Die Gene des Virus drangen dann in die T-Zelle ein und nahmen sie als Geisel, wodurch ihre Funktion zum Schutz des Menschen beeinträchtigt wurde.“

Beim selben Experiment mit dem Sars-Virus, welches mit Sars-CoV-2 eng verwandt ist, konnten sie diesen Effekt nicht feststellen. Dies liegt, so die Wissenschaftler, an der fehlenden Membranfusion-Funktion. Sars kann lediglich ein spezifisches Rezeptorprotein, bekannt als ACE2, infizieren, welches in T-Zellen kaum vorhanden ist.

Lesen Sie auch:  Covid-19: US-Herdenimmunität auf 12 Prozent der Bevölkerung berechnet

Weitere Untersuchungen zur Coronavirus-Infektion an primären T-Zellen würden „neue Ideen über pathogene Mechanismen und therapeutische Interventionen“ hervorrufen, sagten die Forscher in einem Artikel, der diese Woche in der Fachzeitschrift Cellular & Molecular Immunology veröffentlicht wurde.

Die SCMP führt weiter an:

„Ein Arzt, der in einem öffentlichen Krankenhaus in Covid-19-Patienten in Peking arbeitet, sagte, die Entdeckung füge der wachsenden Besorgnis in medizinischen Kreisen einen weiteren Beweis hinzu, dass sich das Coronavirus manchmal wie einige der berüchtigtsten Viren verhalten könnte, die das menschliche Immunsystem direkt angreifen.

„Immer mehr Menschen vergleichen es mit HIV“, sagte der Arzt, der aufgrund der Sensibilität des Problems darum bat, nicht genannt zu werden.

Im Februar veröffentlichten Chen Yongwen und seine Kollegen vom PLA Institute of Immunology einen klinischen Bericht, in dem darauf hingewiesen wurde, dass die Anzahl der T-Zellen bei Covid-19-Patienten erheblich sinken könnte, insbesondere wenn sie älter waren oder auf Intensivstationen behandelt werden mussten. Je niedriger die T-Zellzahl ist, desto höher ist das Todesrisiko.“

Und nicht nur das. Laut der Zeitung haben Ärzte, welche die Schäden an den internen Organen gesehen haben, dies mit einer Kombination aus Sars und AIDS verglichen. Zudem sei das Gen hinter Fusionsfunktion in Sars-Cov-2 nicht in anderen Coronaviren – weder in jenen die Menschen noch jene die Tiere befallen – gefunden worden. Allerdings hätten einige für Menschen tödliche Viren wie das HI-Virus und Ebola ähnliche Sequenzen. Dies führt zu Spekulationen, dass sich das neue Coronavirus bereits seit langer Zeit in den menschlichen Populationen verbreitet hat, bevor es diese Pandemie auslöste.

Laut der SCMP gibt es jedoch einige Unterschiede zwischen Sars-CoV-2 und HIV:

Lesen Sie auch:  Neue Lockdowns könnten Europa in eine wirtschaftliche Depression führen

„Laut der neuen Studie gab es jedoch einen großen Unterschied zwischen Sars-CoV-2 und HIV.

HIV kann sich in den T-Zellen replizieren und sie in Fabriken verwandeln, um mehr Kopien zu generieren, um andere Zellen zu infizieren.

Lu und Jiang beobachteten jedoch kein Wachstum des Coronavirus, nachdem es in die T-Zellen eingedrungen war, was darauf hindeutet, dass das Virus und die T-Zellen möglicherweise zusammen sterben.

Die Studie wirft einige neue Fragen auf. Beispielsweise kann das Coronavirus bei einigen Patienten wochenlang bestehen, ohne Symptome zu verursachen. Wie es mit den T-Zellen bei diesen Patienten interagierte, blieb unklar.

Einige kritisch kranke Patienten hatten auch Zytokinstürme, bei denen das Immunsystem überreagiert und gesunde Zellen angreift.

Aber warum und wie das Coronavirus dies auslöst, bleibt unklar.“

Was jedoch klar ist: Solche Berichte schüren die Vermutungen, dass das neue Coronavirus ein Labor-Produkt sein könnte, welches als „Biowaffe“ (wir haben bereits mehrfach das Thema – allgemein und spezifisch – angesprochen) designed wurde.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.