Wer steht hinter dem Vorstoß, eine neue Brutstätte für Spannungen zu schaffen?

Am 6. Februar wurde der Artikel mit dem Titel „Das Schwarze Meer sollte eine Priorität der USA und der NATO sein“ von Luke Coffey, dem Direktor des Douglas- und Sarah Allison-Zentrums für Außenpolitik bei der Heritage Foundation, auf der Website eines US-Think Tanks veröffentlicht, jenem des Middle East Institute.

Der Autor ist der Ansicht, dass „das Schwarze Meer eine wichtige Region für die NATO ist und bisher nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die es verdient“. Und „mit der Führung der USA kann das Schwarze Meer den entsprechenden Fokus erhalten“. Daher sollten die Vereinigten Staaten „die Schaffung einer NATO-Schwarzmeerstrategie“ fordern. Darüber hinaus sollte sie „die NATO ermutigen, eine Schwarzmeer-Seepatrouille einzurichten“ (Nicht-Schwarzmeer-NATO-Küstenstaaten müssen sich dann „zu einer regelmäßigen und rotierenden maritimen Präsenz im Schwarzen Meer verpflichten“).

Nach Ansicht des Autors hätte Washington diese Schritte vor Jahren unternehmen sollen, da die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Region zunimmt, aber „es ist nicht zu spät“. Luke Coffey weist darauf hin, dass „das Schwarze Meer an einer wichtigen Kreuzung zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten liegt“ und 3 von 6 Schwarzmeerländern (d.H. die Türkei, Bulgarien und Rumänien) in der NATO sind. Die beiden anderen Nationen (Ukraine und Georgien) sind Teilnehmer des NATO-Programms „Partnerschaft für den Frieden“. Alle fünf vorgenannten Länder „tragen gemeinsam ein Drittel aller europäischen Streitkräfte bei, die in der NATO-Mission in Afghanistan dienen“.

Ein weiteres wichtiges Argument des Autors ist, dass „einer der größten geopolitischen Gegner Amerikas, Russland, aus Energie-, Handels-, Sicherheits- und wirtschaftlichen Gründen von der Schwarzmeerregion abhängt“. Tatsächlich wurde „für Russland die Beherrschung der Schwarzmeerregion immer als eine Frage des nationalen Überlebens angesehen“.

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Leider handelt es sich nicht nur um Vorschläge von Autoren. Am 14. Februar dieses Jahres trafen sich die Verteidigungsminister der Ukraine und Rumäniens, um die Frage der gemeinsamen Bekämpfung von Bedrohungen für das Schwarze Meer zu erörtern. Sie bezogen sich eindeutig auf die Aktionen Russlands.

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