Verwirrung und Schwanken im Westen

Die Coronavirus-Epidemie und die sinkenden Ölpreise haben erneut deutlich gemacht, dass sich der Westen inmitten einer systemischen Krise befindet, deren Auswirkungen in vielen verschiedenen Bereichen zu beobachten sind.

Viele politische Analysten im Westen schlagen Alarm, um die Menschen vor dem Chaos zu warnen, das sich in westlichen Regierungsinstitutionen abspielt. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien werden häufig als Beispiele für diese sich verschlechternde Situation angeführt, in der „die sklavische Loyalität von Nicht-Wesenheiten über Kompetenz, Erfahrung und Anstand geschätzt wird“. In einem Artikel zu diesem Thema, der in den Arabnews veröffentlicht wurde, schreibt die britische Journalistin Baria Alamuddin: „[…] Die ältesten demokratischen Systeme der Welt scheinen in ein Zeitalter der Senilität eingetreten zu sein, in dem etablierte Praktiken und Schutzmaßnahmen auf Geheiß der Politik und persönliche Agenden ignoriert oder böswillig sabotiert werden.“

Dies wird auch durch die weltweite Verbreitung der Gesetzlosigkeit erleichtert, die durch „[…] die Kastration des Völkerrechts und von Konfliktlösungsinstitutionen“ verstärkt wird.

In den Medien führen verschiedene Formen der Analyse zu der gleichen Schlussfolgerung, dass Europa sein „internationales Gewicht“ verliert. Die EU muss jedoch auf eine zunehmende Anzahl von Herausforderungen reagieren und steht vor einer wachsenden Anzahl von Problemen. Weder Deutschland noch Frankreich erhielten eine Einladung zum Gipfeltreffen Russlands und der Türkei in Bezug auf Idlib. Die Europäer sind nicht in der Lage, die Bedrohung durch Dschihadisten zu bewältigen, die nach Libyen, in die Sahelzone, in die Sahara und nach Westafrika ziehen, und im östlichen Mittelmeerraum entstehen neue Spannungsfelder.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

Lesen Sie auch:  Chinas Vergeltung im Überlebenskampf Huaweis

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

Eine Analyse von Vladimir Mashin.

Spread the love

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.