Lufthansa-Staatsbeteiligung: Wie grün ist Habeck wirklich?

Gerade die Luftfahrt gilt als wichtiger Emissär von sogenannten Treibhausgasen. Dennoch will Grünen-Chef die Lufthansa teilverstaatlichen und retten.

Von Michael Steiner

Flugreisen gelten den Klimahysterikern als besonders schädlich, zumal der CO2-Ausstoß pro Passagier und zurückgelegtem Kilometer bei Flugzeugen deutlich über den Werten von Straßenfahrzeugen liegt. Doch das scheint Grünen-Chef Robert Habeck nicht davon abzuhalten, eine Teilverstaatlichung der Lufthansa zu fordern.

Er spricht sich für einen zeitweisen Einstieg des Staates bei systemrelevanten Konzernen wie der Lufthansa aus, die wegen der Corona-Folgen in eine existentielle Krise geraten könnten.

„Im Notfall ist ein vorübergehender Einstieg des Staates bei Unternehmen, die Systemrelevanz haben, die Daseinsvorsorge und kritische Infrastrukturen absichern, richtig. Auf diese Weise wird es für die Steuerzahler nach der Krise sogar günstiger, als wenn Fluggesellschaften in die Knie gehen und tausende Mitarbeiter arbeitslos werden“, sagte Habeck den Funke-Zeitungen. Andernfalls wären die Folgekosten bei einer späteren Insolvenz für die Allgemeinheit viel höher.

„Wenn es gut läuft, kann der Staat die erworbenen Beteiligungen in ein paar Jahren wieder abstoßen“, betonte Habeck. In der Finanzkrise 2008/09 war der Bund mit 25 Prozent plus einer Aktie bei der Commerzbank eingestiegen. Außerdem war seinerzeit unter anderem die Immobilienbank HRE verstaatlicht worden. Die Steuerzahler hafteten für die extreme Risikobereitschaft dieser Banken, die sich auf den Finanzmärkten verzockten.

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Allerdings stellt sich die Frage, wie dies die „Fridays for Future“-Aktivisten aufnehmen. Gerade die Luftfahrtindustrie gilt diesen doch als Feindbild wenn es um den Klimawandel geht, der deren Meinung nach vor allem vom Menschen verursacht werde. Wie grün ist Habeck wirklich?

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Ein Kommentar

  1. Die Grünen sind dunkelrot und sonst nichts und jetzt wo sie merken, daß die Pandemie gegen sie spricht versuchen sie alte Tugenden aus der Mottenkiste zu holen um ihr Image zu retten, denn sie werden zusammen mit den Regierenden bei der Versagens-Beurteilung in einen Topf geworfen und solche Vorschläge der Rettung einer Luftfahrtgesellschaft bringt ihnen auch nichts mehr, das versuchen die anderen auch und was man so derzeit von Politikern hört ist eine einzige Ohnmachtserklärung und dazu hin noch mehr als dümmlich vorgetragen. Was soll man auch anderes erwarten und ab einer bestimmten Größenordnung stirbt dann jeder für sich allein und zwar ohne weitere Hilfe, denn die sind dann garnicht mehr in der Lage medizinisch einzugreifen, auch das ist eine glatte Lüge und Vorgauckelung falscher Tatsachen. Der mutierte Virus ist im Nov. letzten Jahres in China ausgebrochen und nach einem viertel Jahr, werde sie aktiv, diese Schnarchnasen, obwohl heutzutage dieser Virus im Stundentakt durch die ganze Welt reisen kann und wenn er bei all den Problemen etwas gutes an sich haben könnte, vielleicht fegt er diese Typen weg und macht den Weg frei für eine verantwortungsvolle Politik, die nach all dem was man weiß, das Gegenteil dessen ist, was man darunter versteht.

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