Erwartet uns eine Hyperinflation?

Die Corona-Krise trifft nicht nur die Finanzindustrie hart, auch die Realwirtschaft leidet. Anzeichen für eine Hyperinflation mehren sich.

Von Marco Maier

Infolge der zunehmenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens weil sich das Coronavirus weiterhin ausbreitet gibt es zunehmend wirtschaftliche und politische Verwerfungen. Zwar sorgen diese für eine reduzierte Nachfrage (insbesondere nach Dienstleistungen, aber auch nach Gütern), doch auch die Produktion wird massiv gedrosselt.

Gleichzeitig werden immer mehr Menschen arbeitslos oder müssen in Kurzarbeit verweilen. Das heißt, die Einkommen sinken ebenfalls. Eigentlich wäre dies ein Ausgleich. Doch die Hamsterkäufe sorgen bereits bei einigen Gütern für Nachschubprobleme, was findige Geschäftsleute dazu bringt, die Preise anzuheben.

Da jedoch gleichzeitig in einigen Ländern auch noch „Helikoptergeld“ verteilt wird und gerade die Güter des täglichen Bedarfs nach wie vor nachgefragt werden, dürfte dies eine Preisspirale in Gang setzen, die sich gewaschen hat. Produktionsausfälle durch Betriebsstilllegungen, Konkurse und Krankheitsfälle, sowie Transportbeschränkungen werden das Angebot so stark einschränken, dass die Preise zwangsläufig in die Höhe schießen werden.

Was wir als Volkswirtschaft erleiden werden, ist weitaus schlimmer als sein Geld zu verlieren. Wissen Sie, was schlimmer ist, als Ihr Geld zu verlieren? Ihr Geld haben, aber Ihr Geld verliert seine Kaufkraft. Das ist das Schlimmste, was passieren kann und das wird passieren. Die Hyperinflation ist vom Worst-Case-Szenario zum wahrscheinlichsten Szenario übergegangen. Und das bedeutet, dass die Menschen schnell handeln müssen, um sich selbst zu schützen.

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Wir stehen vor einem „Reset“ des globalen Finanzsystems, für den man nun bequemerweise das Coronavirus verantwortlich machen kann. Sorgen Sie also vor bevor es zu spät ist.

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6 Kommentare

  1. Es ist ja eine Binsenweisheit, dass Geldzahlungen, die nicht auf erbrachte Leistungen, redlich erworbenen Ansprüchen oder unmittelbaren, sozialen Notwendigkeiten beruhen, also nach dem Gießkannen-Prinzip verteilt werden, immer eine Preissteigerung bewirken. Diese erhöhten Preise bleiben bestehen, wenn schon längst der wundersame Geldregen versiegt ist.

    Genau mit dieser Masche gehen ja momentan die LINKEN, ihre Organisationen und Vereine auf Dummenfang. Sie möchten überall etwas ausschütten, was ihnen natürlich nicht gehört. Das zeigt eigentlich nur, wie sehr die LINKEN schon eine Systempartei sind.

    Die Inflation wird kommen, ob ihr bei einigen Branchen/Erzeugnissen noch eine sehr kurze Deflation vorausgeht, sei dahingestellt. Diese würde die dann folgende Inflation jedoch nur zusätzlich anheizen.

    Nun war die deutsche Wirtschaft bereits vor Corona deutlich angeschlagen, Corona erzeugt jetzt eine Verstärkung und die Nach-Corona-Zeit wird einen weiteren Niedergang bewirken, weil das Gesamtsystem erheblich lädiert ist.

    Wenn man kann, dann sollte man sich darauf einrichten, dass die nächsten Jahre nicht rosig sein werden, was bis zu etwa fünf Jahren dauern kann – was ich nicht hoffe und wünsche.

  2. Zuviel Geld, zu wenig Ware und das Chaos wäre perfekt, umgedreht allerdings ebenso. Die Frage nach der Inflation stellt sich derzeit noch nicht. Das wird sich aus der Situation heraus entwickeln, denn gehen erst mal nach 2 – 3 Monaten die Firmen reihenweise pleite, wird das Ausmaße annehmen die durchaus mit einem Zusammenbruch erster Güte zu vergleichen wären, weil dadurch die gesamten Strukturen im Wirtschaftsablauf nachhaltig gestört sind und das bringt nicht nur Mangel sondern auch Räuberei ins Spiel. Habe gerade die letzten Tage mit einigen früheren Geschäftspartnern telefoniert und die sagten unisono, daß ein Umsatzausfall von 2 – 3 Monaten nicht zu stemmen sei, denn viele sind mit wenig Grundkapital ausgestattet und leben von der Hand in den Mund und das funktioniert nur noch bei einer immerwährenden Kauflust, ansonsten bricht deren Geschäftsmodell zusammen. Wenn auch einige sagen, es wäre dann eine natürliche Bereinigung, so haben sie sicherlich recht, da aber unsere gesamte Wirtschaft einschließlich der Banken auf Sand gebaut ist, wird es Arbeitslose ohne Ende geben und das ist der Stoff für Umwälzungen, was man seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. Da helfen auch keine salbungsvollen Worte der Regierenden mehr, denn bis das wenige Geld bei den Betroffenen vorliegt, sind diese schon zahlungsunfähig und können zu machen. Die ganze Art wie das abgewickelt wird ist der glatte Wahnsinn und das kann nur einem sozialistischen Hirn entspringen, wo Rendite kein Maßstab war und nur der Mangel verwaltet wurde, wie jetzt zur Zeit, unterstützt durch Interessensgruppen, die selbst aus der Not noch ihre Vorteile ziehen.

  3. Das Hinterlistige daran ist, dass man schon jetzt keine Möglichkeit mehr hat, sich zu schützen. Man kann schlicht kein Gold und Silber mehr kaufen. Ausverkauft!
    Die Letzten beißen die Hunde.

    1. Das kann man so oder so sehen mit der Feststellung, die Letzten beißen die Hunde. Der Letze hat den letzten Überblick und kann sich danach ausrichten, während die ersten bereits abgestürzt sind und das Schicksal schon über sie entschieden hat und früher sagte man auch öfter mal bei entsprechender Gelegenheit, die Letzten werden die Ersten sein und da ist was dran.

      1. Hihi, Achim, sag ich ja. Die Letzten werden die Ersten sein, die gebissen werden. Außerdem waren die Letzten noch nie vorausschauend, was man von den Ersten erwartet. Sonst wären wir schon in der Steinzeit ins nächste Loch gefallen.
        Das ist heute Standard, mit dem Brett vor dem Kopf, oder dem Händy vor der Nase beeilt sich die Mehrheit jederzeit FREIWILLIG in die nächste Wahlzelle, um Versklavung und Elend (Pest oder Cholera) anzukreuzen.

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