Juventus Turin, der Club von Cristiano Ronaldo, bestätigt den ersten Covid-19-Fall im Team. Daniele Rugani wurde positiv getestet.
Von Michael Steiner
Juventus, ein Fußballverein mit Sitz in Turin, einer Stadt im Piemont außerhalb der ursprünglichen Sperrzone Italiens, hat gerade bestätigt, dass Innenverteidiger Daniele Rugani positiv auf das Coronavirus getestet wurde.
BREAKING: Juventus centre-back Daniele Rugani has tested positive for coronavirus, the Serie A club have confirmed.https://t.co/PWNnhoOE5z
— Sky Sports News (@SkySportsNews) March 11, 2020
Das ist das erste Mal, dass ein Fußballclub der italienischen Serie A die Infektion eines Top-Spielers bestätigte. Ein Spieler, der mit dem Top-Star der Mannschaft, Cristiano Ronaldo, zusammenspielt. Bei den Fans sorgt dies natürlich für Befürchtungen, dass ihr Held auf dem grünen Rasen auch infiziert worden sein könnte.
Juventus' leaked line-up next game: https://t.co/6rQ1HZkzKk pic.twitter.com/PNlbg9TMfA
— Tom Heaton’s son (@ln1982) March 11, 2020
Und plötzlich scheint es klar zu sein, dass der Plan des italienischen Fußballs, Fans bei Ligawettbewerben zu verbieten, wirklich unzureichend ist.
Denn auch die Spieler selbst können - wie in diesem Fall - das Virus weitergeben. Jemand machte sich schon Gedanken:
Juventus played Lyon recently.
Lyon played PSG recently.
PSG played Dortmund tonight.
Etc etc etc.
— Stan Collymore (@StanCollymore) March 11, 2020
Noch ist nicht bekannt, ob die betreffenden Fußballclubs schon entsprechende Maßnahmen bei ihren Spielern, Trainern und sonstigen Mitarbeitern durchgeführt haben, um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern.
Es ist übrigens kein Wunder, dass gerade Norditalien der europäische Cluster der Covid-19-Ausbreitung wurde. In der Region arbeiten zigtausende Chinesen für chinesische Firmen. Viele von ihnen waren zum lunaren Neujahrsfest in ihrer Heimat und haben von dort aus wohl auch das Virus nach Italien eingeschleppt.
Auch wenn es aus Gründen der politischen Korrektheit (und aus Angst vor Gewalttaten gegen Asiaten durch in Panik geratene Europäer) in den europäischen Medien nicht thematisiert wird, ist dies ein wesentlicher Faktor, der nicht unterschlagen werden sollte.
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