Ausgangsbeschränkungen: Was tun mit so viel Freizeit?

Die nächsten Wochen und Monate werden infolge der aktuellen Corona-Krise in Sachen Freizeitgestaltung für viele Menschen zur Herausforderung.

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen werden in immer mehr europäischen Ländern die Freizeitaktivitäten eingeschränkt. Insbesondere jene, die im Freien stattfinden, wie zum Beispiel viele sportliche Aktivitäten. Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten.

Deutschland

In Deutschland beispielsweise verbringen immer weniger Menschen ihre Freizeit mit Klassikern wie Fernsehen, Radio hören oder Zeitungen bzw. Zeitschriften zu lesen, dafür jedoch zunehmend mit im Internet surfen oder mit Kochen. Auch der Klassiker Bücher zu lesen spielt in der Freizeitgestaltung nach wie vor eine wichtige Rolle.

Dank der Verbreitung von eBooks ist es mittlerweile sehr einfach, sich mit genügend Lesestoff einzudecken. Auch sorgen die vielen Streaminganbieter für Unmengen an Serien und Filmen, die man sich in Marathonsitzungen ansehen kann. Wie wäre es vielleicht wieder einmal mit einem „Game of Thrones“- oder „Star Wars“-Marathon?

Dänemark

Im benachbarten Dänemark wird die freie Zeit traditionell je nach Jahreszeit verbracht. So wird im Sommer gerne Fahrrad gefahren, geschwommen und gepicknickt. In den kalten Wintermonaten frönt man dem „hygge“ – der warmen und freundlichen Atmosphäre während man die Zeit zu Hause mit Familie und/oder Freunden verbringt.

Zudem ist fast jeder Däne Mitglied in einer Vereinigung, einem Club oder einem Verein. Sie gelten als sehr geselliger Menschenschlag. Leider sind diese Aktivitäten derzeit stark eingeschränkt, da sich das Leben aus Sicherheitsgründen auf den privaten, häuslichen Bereich beschränken soll.

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Norwegen

Bei den Norwegern verhält es sich verständlicherweise ähnlich wie in den benachbarten Ländern. Egal ob nun draußen oder drinnen – die Nachfahren der alten Wikinger sind sehr aktiv. Doch anstatt wie vor mehr als tausend Jahren mit den Drachenbooten auszufahren, nutzen die Norweger mittlerweile zunehmend ihre Smartphones, um ihr Abenteuer und Glück zu finden.

Infolge der zunehmenden Ausgangssperren und vorübergehenden Schließungen von Etablissments konzentriert man sich in Norwegen zunehmend auf Online-Aktivitäten. Eine häufige Aktivität sind Online-Spiele und insbesondere Online-Casinos.Auf norskcasino.com zum Beispiel finden Spieler zahlreiche Casino-Bewertungen sowie hilfreiche Guides für Casino-Neulinge. Man muss nicht physisch anwesend sein, um mit anderen Menschen zu Spielautomaten, Black Jack oder Roulette zu spielen, sondern kann dies bequem von zu Hause aus machen.

Auch wenn die aktuellen Umstände für viele Menschen nicht so erfreulich sind, zumal man gerne auch rausgeht, finden sich zu Hause genügend Aktivitäten für jedermann.

Schweden

Die Schweden, die trotz des kälteren Klimas traditionell gerne im Freien unterwegs sind, lassen sich nicht gerne einsperren. In diesem skandinavischen Land ist das herumstreifen in der freien Natur „Allemansrätten“ – jedermanns Recht. Sie haben in der Wildnis grundsätzlich das Recht zu wandern, zu campen, zu fischen, zu jagen, nach Nahrung zu suchen und Holz zu hacken, egal wo Sie sich befinden. Gleichzeitig haben Sie die Verantwortung gegenüber der Natur, sie immer so zu belassen, wie Sie sie gefunden haben.

Infolge der in weiten Teilen nur sehr niedrigen Bevölkerungsdichte dürften sich die Schweden davon auch nur kaum davon abhalten lassen. Vor allem jetzt, wo es langsam wieder wärmer wird und sich der Frühling zurückkämpft. Doch wer sich verantwortungsbewusst verhält, verbringt die Zeit zu Hause mit der Familie. Doch gerade die jüngeren Schweden lassen sich für den sogenannten „eSport“ begeistern und haben nun noch mehr Zeit, sich herausfordernden Spielen wie Dota 2, Counterstrike oder Quake zu widmen.

Finnland

Im benachbarten Finnland wird es ähnlich gehandhabt. Wer kann, verbringt seine freie Zeit möglichst draußen. Aber auch das lebenslange Lernen spielt für die Finnen eine große Rolle. So besitzt der an Russland grenzende skandinavische Staat insgesamt 181 Erwachsenenbildungszentren, die für jedermann geöffnet sind. Verständlich jedoch, dass dies nun vorwiegend zu Hause stattfindet.

Doch da die Finnen Leseratten sind – immerhin gehört das Lesen von Büchern für 56 Prozent der Bevölkerung zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen – werden sich die Menschen dort wohl nun vermehrt dieser Tätigkeit widmen. Auch Kreuzworträtsel und Sudoku erfreuen sich großer Beliebtheit.

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