Wie viele US-Soldaten sterben im Nahen Osten und wofür?

Die US-Regierung und die militärische Führung haben verzweifelt versucht, die Zahl der Opfer auf dem Schlachtfeld der US-Armee sowie die mit Fahnen bedeckten Särge amerikanischer Soldaten vor den Augen der Presse zu schützen.

Es gibt viele Gründe für eine solche Geheimhaltung. Eine der Hauptursachen ist die mangelnde Bereitschaft der USA, ihre Verluste aufgrund ihrer provokativen und aggressiven Politik im Nahen Osten und anderswo auf der Welt anzuerkennen, um keine Protestwelle unter den amerikanischen Bürgern auszulösen. Darüber hinaus würde die tatsächliche Zahl der Verluste als Beweis für die Qualität und Bereitschaft der US-Armee und die Effizienz ihrer Waffen dienen, was das Vertrauen in die Macht und die angebliche Unbesiegbarkeit, die von der US-Regierung gefördert werden, erschüttern könnte. Darüber hinaus werden solche Zahlen stets in der Informationskriegsführung verwendet. Die Kenntnis der militärischen Verluste der US-Armee würde sich nicht nur auf die Armee selbst auswirken, sondern auch auf bestehende Meinungen zur Außenpolitik des Landes.

Dennoch ist die Aufmerksamkeit, die Politiker und die internationale Gemeinschaft auf diese Angelegenheit lenken, durchaus berechtigt. Es genügt, an die vergangenen Informationskriege in den US-amerikanischen und arabischen Medien zu erinnern, die durch die Zahl der amerikanischen Soldaten ausgelöst wurden, die bei Militäreinsätzen der USA und ihrer Verbündeten gegen den Irak getötet wurden. Die fraglichen Operationen waren Desert Storm, die im Januar 1991 gestartet wurden, sowie Desert Fox, die vom 17. bis 20. Dezember 1998 stattfand. Letztere entwickelten sich zu einer kombinierten Operation der USA und der Mitglieder der Anti-Irak-Koalition, die als „Schock und Ehrfurcht“ und später „Iraqi Freedom“ genannt wurde. Damals gaben die USA an, dass die Zahl der militärischen Opfer im Bereich von 5 bis 6.000 lag, während amerikanische und internationale nichtstaatliche Menschenrechtsorganisationen Zahlen von bis zu 10.000 anführten. Die Mitglieder des irakischen Widerstandes berichteten wiederum, dass etwa 30-40.000 amerikanische Besatzer eliminiert wurden.

Aber der militärische Konflikt im Irak ist bis heute nicht vorbei. Im August 2014 starteten die US-Streitkräfte und ihre Verbündeten eine neue Militäroperation in der Region mit dem Titel Inherent Resolve, die auf die Bekämpfung der internationalen Terrororganisation DAESH (Islamischer Staat) abzielte.

Im Januar 2013 hat das US-Veteranenministerium Daten über die Verluste der US-Koalition in den Golfkriegen freigegeben und zu diesem Zeitpunkt 73.000 Opfer gemeldet.

Diese Zahlen waren sogar höher als die Verluste im Vietnamkrieg!

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