US-Präsident Donald Trump fordert ein Ende der Unterstützung Russlands für die syrische Regierung, die sich für die Befreiung des gesamten Landes von den islamistischen Mörderbanden einsetzt.

Von Redaktion

Trump äußerte sich in einem Anruf mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan am Sonntag „besorgt über die Gewalt in Idlib, Syrien, und … brachte den Wunsch der Vereinigten Staaten zum Ausdruck, die Unterstützung durch Russland zu beenden“.

Verständlich, denn diese behindern die Versuche der Amerikaner und deren Verbündeten, die Ölvorkommen Syriens zu kontrollieren und sich daran zu bereichern. Etwas, was die Amerikaner bereits indirekt zugegeben haben.

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu äußerte auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor Journalisten eine ähnliche Meinung, nachdem er mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow gesprochen hatte.

„Ich habe betont, dass die Angriffe in Idlib aufhören müssen und es notwendig ist, einen dauerhaften Waffenstillstand zu schaffen, der nicht verletzt wird“, erklärte Cavusoglu.

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Die Kommentare wurden abgegeben, als die syrischen Regierungstruppen in der nordwestlichen Provinz Aleppo des Landes bedeutende Fortschritte machten.

Der Direktor des sogenannten syrischen Observatoriums für Menschenrechte, eine Oppositionsorganisation mit Sitz in London, hat es so formuliert: „Am ersten Tag haben sie ein Gebiet eingenommen, in dem sie acht Jahre lang kein einziges Dorf erobern konnten.“

Rami Abdulrahman fügte hinzu, dass „es einen sehr schnellen Fortschritt gibt“ und „die Fraktionen sich aus dem größten Teil des Gebiets zurückgezogen haben“.

Präsident Bashar al-Assad hat behauptet, die Syrer seien entschlossen, das ganze Land von von Ausländern unterstützten Militanten und Dschihadisten zu befreien. Eine Arbeit, die inzwischen immer besser voranschreitet – auch Dank der Hilfe Russlands.

US-Truppen, die Teile des Nordostens Syriens besetzen, sind zunehmend unter Druck geraten, da Russland und Syrien ihre militärische Präsenz in der Region verstärken. Früher oder später wird dies auch zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen syrischen und amerikanischen Truppen führen, wie es kürzlich erst zwischen syrischen und türkischen Truppen geschah.

So lange die USA und die Türkei, sowie die arabischen Golfstaaten noch weiter dschihadistische Gruppen und Milizen in Syrien unterstützen, bleibt die Befreiung des Landes von den islamistischen Mörderbanden jedoch noch ein hartes Stück Arbeit. Ein Rückzug Russlands ist unter den gegenwärtigen Bedingungen undenkbar.

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One thought on “Trump fordert ein Ende der russischen Unterstützung für Syrien”

  1. Nachdem die USA doch selbst auch behauptet den islamistischen Terror in Syrien zu bekämpfen ist eigentlich nicht nachvollziehbar, warum sie sich dagegen wenden, wenn dies die syrische Armee mit Hilfe Moskaus erfolgreich tut. Es sei denn, dass dies seitens der USA eine Lüge, ein Vorwand ist, um völkerrechtswidrig Militär in Syrien zu halten mit der Absicht, die Rohstoffe des Landes zu rauben.

    Unglaublich ist der Vasallengehorsam Deutschlands, der hier zu feige ist vom großen Bruder die Einhaltung des Völkerrechts und den Abzug sämtlicher sich unberechtigt aufhaltender ausländischer Militärs zu fordern.

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