Linksrutsch: Hamburg bleibt rot-grüne Hochburg

Erwartungsgemäß gab es bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg einen starken Linksrutsch. AfD und FDP schaffen knapp den Einzug.

Von Redaktion

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg gab es keine großen Überraschungen. Trotz des Cum-Ex-Skandals gab es für die SPD nur ein leichtes Minus von 45,6 auf nunmehr 39,0 Prozent, wie die Auszählung aller Stimmbezirke zeigt. Gleichzeitig verdoppeln die Grünen ihren Stimmenanteil beinahe von 12,3 auf nunmehr 24,2 Prozent.

Auch die Linke legt gegenüber der letzten Wahl vor fünf Jahren leicht von 8,5 auf 9,1 Prozent zu. Damit kann das rot-grüne Spektrum (ohne Kleinstparteien) ihren Anteil von 66,4 auf 72,3 Prozent erhöhen.

Das Mitte-Rechts-Lager muss hingegen mit Verlusten kämpfen. So verliert die CDU in der Hansestadt von 15,9 auf 11,2 Prozent und bleibt nur noch knapp in der Zweistelligkeit. Für FDP und AfD die um den Einzug in die Bürgerschaft zittern mussten, ging es sich noch knapp aus.

Die AfD kam nach 6,1 Prozent im Jahr 2015 auf nun nur mehr 5,3 Prozent der Stimmen, die FDP sackte sogar von 7,4 auf nun nur noch 5,0 Prozent ab. Manche Kommentatoren behaupten, dies sei auch auf das Polittheater in Thüringen zurückzuführen.

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Die Ergebnisse für die kleineren Parteien: Die PARTEI 1,4 Prozent, Volt 1,3 Prozent, Tierschutzpartei 0,7 Prozent, ÖDP 0,7 Prozent, Freie Wähler 0,6 Prozent, „Tierschutz hier“ 0,5 Prozent, Piraten 0,5 Prozent, Humanisten 0,2 Prozent und „Gesundheitsforschung“ ebenfalls 0,2 Prozent.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kann nun entscheiden, ob er erneut mit den (deutlich erstarkten) Grünen oder aber mit CDU oder der Linken koalieren möchte.

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Ein Kommentar

  1. Was wohnen da bloß für Leute in Hamburg??
    Wie kann man diese Rot Grüne Verhinderer
    Partei nur wählen?
    Na schön, die Anderen sind auch nicht viel
    besser, aber immerhin ein wenig „Besser“.

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