Die Geheimnisse der Blutnacht von Hanau

Gab es wirklich nur einen Schützen oder waren es doch zwei? Rund um die Blutnacht von Hanau gibt es einige Ungereimtheiten.

Von Wolfgang Eggert

Am 12. Februar 2020 habe ich im Onlineauftritt des Maganzins COMPACT unter folgenden Kommentar zurückgelassen:

„Wir befinden uns voll uns ganz auf der Linie 1933, wobei sich in diesem Konkretzusammenhang jeder aufrechte Nationalsozialist (allesamt offene Ablehner der Parteiendemokratie) mit Fug und Recht gegen eine Gleichsetzung mit den demokratischen Lügenbolden von heute verwahren dürfte. Was noch fehlt ist eine Art Reichstagsbrand um die letzten übriggebliebenen Oppositionellen (damals Sozialisten und Kommunisten, heute „Rechte“) aus den Parlamenten zu geleiten. Endgültig und von Polizei eskortiert. Das WIRD passieren.“

Keine 10 Tage später kam ´Hanau´.

Wenn das Blutbad bei Frankfurt nicht als Framing-Anlass und Recherche-Schubser für den sogenannten Verfassungsschutz dienen bzw. reichen sollte, keine Sorge, da kommt ohne Zweifel noch was nach. Es muss dann – wie jetzt auch – nichtmals „dienstlich“ orchestriert sein. Denn: Jeder weiß mittlerweile, dass Verbrechen, in die das Momentum „Rechts“ eingestreut wird, im Nullkommanix von der Relotius-Journallie „100%NaziKosher“ gütegesiegelt werden, während die BlockparteienGranden bis rauf zum Bundespräsidenten geil-hechelnd entsprechende Gesicht-Zeigen-Statements an ihre Inoffiziellen Mitarbeiter bei den Medien weiterreichen und das Kanzleramt seine Staatsanwaltschaften zum „entsprechenden“, „rückhaltlosen“ Aufklären drängt. Justitia ist eine halbseitig gelähmte Hure, links taub und blind, rechts humpelt sie, von ihren Polit-Zuhältern gestützt. All das weiß wie gesagt jeder, auch die Organisierte Kriminalität, und es fällt diesen Clans mitunter auch ein, wenn sie NSU-like eine größere Abrechnung zu vollziehen haben – zum Beispiel beim Eintreiben von Schutzgeld, was in monetären Waschanlagen wie Shisha-Bars gern mal vorkommt. Der abschließende Doppelmord beim Hanauer „Hauptverdächtigen“ mag in diesem Sinne bloß ein befohlener Zusatztermin gewesen sein. Er hätte sich dann aber ohne Zweifel gelohnt.

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So sicher und klar wie die Medien uns diesen Fall schildern bzw. hinbiegen liegen die Dinge auf jeden Fall NICHT. Die ersten Schüsse lesen wir in Springers WELT sollen gegen 22 Uhr an und in der Shisha-Bar „Midnight“ in der Innenstadt gefallen sein. Dort seien mehrere Menschen erschossen worden, sagte ein Polizeisprecher. Augenzeugen bestätigten gegenüber WELT die Schüsse in dieser Shisha-Bar. Ein dunkler Wagen sei von dort davongefahren. Danach wurden im weiter westlich gelegenen Stadtteil Kesselstadt weitere Menschen erschossen.

Stellt sich die Frage: Warum die weite Fahrt, wenn ein Ausländerfeind doch gerade in unmittelbarster Umgebung des „Midnight“ ein reiches Migrantenumfeld vor Augen hatte und nach Herzenslust weiterballern konnte. WENN es ihm nur um ausländische Opfer ging. Und nicht um ganz bestimmte… Shisha-Bar-Besucher.

Stunden nach dem Verbrechen, fährt die WELT fort, entdeckte die Polizei die Leiche des mutmaßlichen Todesschützen in seiner Wohnung sowie seine tote Mutter. Der Vater von R. war offenbar ebenfalls in der Wohnung, er überlebte unverletzt.

Womit wir schon bei den nächsten Widersprüchlichkeiten wären:

Wenn die, an diesem Punkt spärlichen, Angaben der Medien stimmen, dann fuhr „unser Verschwörungs-Nazi“ Tobias Rathjen von seinem Shisha-Amoklauf direkt in sein quasi ums Eck befindliche Zuhause, wo er erst seine Mutter und dann sich selbst erschoss. Warum sein Vater, aktives Mitglied der Hanauer Grünen Partei, dabei unverletzt bleibt, erscheint rätselhaft, aber diesen Punkt schenken wir uns einstweilen. Das schier UNERKLÄRLICHE ist, dass die Polizei erst Stunden nach dem Familiendrama dort anrückte. Unerklärlich deshalb, weil Schüsse in geschlossenen Räumen einen Heidenlärm machen, der im gesamten Haus bis in die Nachbarschaft zu hören sein müssen. Warum gibt es hierfür keine Zeugen?

Wer also hat die Polizei zu diesem letzten Tatort gerufen? War es der verspätet nach Hause gekommene Vater? Oder hatten Überwachungskamera-Aufnahmen an den Shisha-Bars das Kennzeichen des mutmaßlichen Einzeltäters festgehalten, wodurch man nach einer Auswertung auf die Adresse des Halters kam. Wenn es so ist, stellt sich immer noch die Frage, warum man der Öffentlichkeit Fotos vorenthält, die zeigen, wie Rathjen nebst Waffe die Gaststätten betritt. Und warum sein blutiges Ende nicht zeitnahe von den Nachbarn gemeldet wurde. Nur der Einsatz von Schalldämpfern würde das erklären. Aber: Warum sollte sich ein zum Selbstmord entschlossener Mensch um die Nachtruhe der Nachbarn bekümmern?

Das Ende der Widersprüchlichkeiten ist damit mitnichten erreicht. Das vielleicht eindrucksvollste ist die Tatsache, daß zeitnahe TatortBeobachtungen in krasser Form dem schließlich verzweifelt festgetretenen Narrativ des Merkelsystems (Politik, Presse, Polizei) widersprechen. Denn: Ganz zu Anfang sah der Pressezirkus noch MEHRERE Schützen. Hessenschau.de, die Süddeutsche Zeitung und t-online schrieben übereinstimmend: „Nach Medienberichten sind DIE TÄTER danach in den Stadtteil Kesselstadt gefahren.“ Die Medien hatten diese Angabe von Menschen, die vor Ort alles selbst mitangesehen hatten. So wie diesen Besucher der Midnight Shisha Bar, der die Metzelung von seinem Rauchtisch aus wenigen Metern Entfernung verfolgen musste: „direkt vor uns, die kommen da rein, einfach, mit Waffen, bumm bumm bumm bumm, schießen die dem Chef den Kopf ab und gehen dann raus.“ (Video)

Die WELT, die einen Augenzeugen aus der Nachbarschaft ebendieser Bar sprach, textet:

Augenzeugen berichten, dass die ersten Schüsse an und in der Shisha-Bar „Midnight“ in der Innenstadt gefallen sein sollen. Die Shisha-Bar befindet sich nur knapp 50 Meter vom „Istanbul Grill & Kebap Haus“ entfernt. WELT erreichte dessen Inhaber Cizre B. wenige Stunden nach der Tat per Telefon in seinem Imbiss: „Ich habe gesehen, wie zwei bewaffnete Männer in die Shisha-Bar gegangen sind. Sie haben sofort geschossen, vielleicht zehn Mal. Die Leute haben geschrien und sind rausgerannt. Dann haben die Männer draußen auf die geschossen, die weggerannt sind.“ Bei der Aussage, er habe „zwei bewaffnete Männer“ gesehen, handelte es sich um eine Fehlbeobachtung. Da die WELT offenkundig besser als der Augenzeuge weiß, was dieser gesehen hat, fragt es sich, warum sie ihn überhaupt um eine Stellungnahme anfragen.

Auch der Betreiber einer vielgeklickten türkisch-islamischen Internetseite weist darauf hin, dass „in den türkischen Medien immer wieder türkischsprachige Interviews von Betroffenen und benachbarten Zeugen verbreitet (werden), die in klarer und deutlicher Sprache darauf verweisen, dass der Täter und der in den Medien präsentiert Mörder absolut nicht identisch seien (siehe Minute 1:42 türkischsprachig).

Bleibt die Frage: Was passierte mit diesen ganz anderen Verdächtigen, von denen heute niemand mehr etwas wissen will? Gab es hier Verhaftungen, die auf Druck von oben wieder aufgehoben oder verschwiegen wurden? Fakt ist:

Mindestens zwei Handyvideos zeigen, wie die Polizei ein halbes Dutzend junger „Südländer“, diese allesamt mit dem Rücken zu einer Häuserfront, mit vorgehaltener Waffe in Schach hielt. Mehrere andere, vom Balkon aus gefilmte Handyvideos dokumentieren den erfolgreichen Zugriff der Polizei auf mindestens einen Verdächtigen. (Youtube, Haber Mi, Tobias Rathjen Hanau Schießerei, https://www.youtube.com/watch?time_continue=112&v=3YXZ53Goal0&feature=emb_title) Auch der TV-Sender RT schreibt „An dem Tatort wurde laut Reuters ein Mann von Polizisten festgenommen und abgeführt.“ (https://deutsch.rt.com/inland/98218-hanau-mehrere-tote-durch-schusse/)

Die Blutnacht von Hanau hält viele Geheimnisse bereit.

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7 Kommentare

  1. Es wäre sicherlich besser gewesen, hätten die alternativen Medien diese Ungereimtheiten gleich angesprochen anstatt auf den „schizophrenen Einzeltäter“-Zug aufzuspringen.
    Immerhin hat man diesmal darauf verzichtet den Führerschein oder Personalausweis des Verdächtigen am Tatort zu finden.

  2. Ein echtes Totalversagen der Gegenbewegung. Insgesamt ein lahmer, durch und durch denkfauler, auftrittsfeiger, bemaulkorbter Haufen. Widerlich. Die einzigen, die in diesem so wichtigen Thema recht zeitnah was gebracht haben waren 1. Muslim-Markt (die in der Gegenbewegung keiner kennt), 2. Contra-Magazin und 3. Compact. Warum diese NSU-like Shisha-Ballerei – die im Moment auch ohne unseren geselbstmordeten „VerschwörungsNazi“ entlang des Rheins munter weiter geht (siehe Gerhard Wisnewski´s Twitter) – warum dieser eruptive HighNoon-Ausbruch zwischen Kurden und Russen läuft, das fragt natürlich keiner. Schaut´s mal ein wenig weiter südlich auf die Landkarte, Deppen. Dann wisst ihr auch, warum Erdogan im Moment den Dauerkommentierer gibt – obwohl ihm tote Kurden, auch die in Hanau, kalt am Allerwertesten vorbeigehen

  3. Bei Compact wähnt jemand in der Kommentarebene bereits den „Reichstagsbrand“ gekommen. „Die Regierigen haben nur auf eine solche Gelegenheit gewartet“, heisst es dort, und weiter: „Jetzt ist der Weg frei, die einzig wirkliche Opposition auszuschalten und die Gesetze hin zum Kontrollstaat zu verschärfen, bis die Diktatur der Kartellparteien nicht mehr rückgängig zu machen ist.“ — Die Kommentatorin wird sich gedulden müssen, der zur Einführung einer NOCH rubusteren Dämokratie benötigte Reihstagsbrand kommt erst noch! Hanau hat in seiner eigentlichen Ausführung mit den DEUTSCHEN Diensten eher wenig bis Garnichts zu tun. Dass sich seine Großfamiliären Tiefstaat-Komplizen kloppen, dafür kann der teutonische Schlapphut nichts, das ist ihm auch ausgesprochen peinlich. Diese „Nummer“ wurde zu uns ins Land getragen und in der Wohnung des „Täters“ zu Ende gebracht. Merkel und ihr GeneralBundesanwalt haben uns Deutschen dann die bunte BallerBereicherung zueigen gemacht um letztlich die SchwarzWeissRote Fahne draufzulegen. Mit dem Ziel die raubeinigen Verbündeten raus und rechte Gefühle klein zu halten. Wie im Fall NSU. Nichts Neues also.

  4. „Muhsin Kidik , Leiter des deutsch-türkischen Unternehmerverbands MÜSİAD in Hessen, behauptete, die deutsche Polizei habe Kenntnis von dem Angriff. Kidik erklärte, dass vier Stunden vor dem Vorfall Vorsichtsmaßnahmen vor anderen Spielräumen und Bars getroffen wurden, und sagte : “Wir werden uns heute Abend um 18:00 Uhr treffen.” Dann ereignete sich dieser Vorfall . “ Aus: Aydınlık (türkische Tageszeitung, Sprachrohr der linkskemalistischen Vaterlandspartei), „MÜSIAD Baskani Muhsin Kidik: Polisin-haberi-vardi“. Der erste Hinweis hierzu kam von Gerhard Wisnewski, dessen TwitterSeite im Moment von Zensoren ausgedünnt wird.

  5. Hamburg Wahlen: Die Hetze gegen die AfD in allen Medien nach dem Amok Lauf hat geholfen die AfD ist unter 5 %
    Auch ein Grund ist das 16 Jährige Wählen durften die Wählen keine AfD und CDU
    Und der komplizierte Wahl Zettel

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