Die Vereinigten Staaten haben den Vietnamkrieg vor 45 Jahren verloren. Durch Luftangriffe gegen den Norden und den Einsatz von US-Truppen im Süden hoffte Washington, die Wirtschaft Nordvietnams zu schwächen. Während des Krieges gab es einige der intensivsten Luftangriffe in der Geschichte der Menschheit. Von 1964 bis 1973 warf die US-Luftwaffe ungefähr 7,7 Millionen Tonnen Sprengstoff und andere Munition auf Indochina ab. Zu dieser Zeit desertierten viele Soldaten und Offiziere oft von der US-Armee, und zahlreiche Kriegsveteranen litten unter psychischen Störungen, einschließlich des sogenannten Vietnam-Syndroms.

Ehemalige Offiziere, die mit ihren psychischen Problemen nicht fertig werden konnten, begingen sogar Selbstmord. Bald darauf erkannten viele die Sinnlosigkeit dieses Konflikts. Mit der Unterzeichnung des Pariser Abkommens über die Beendigung des Krieges und die Wiederherstellung des Friedens in Vietnam im Jahr 1973 beendeten die Vereinigten Staaten, die seit 1965 58.000 ihrer Truppen verloren hatten, ihre Teilnahme am Konflikt und gaben damit de facto ihre Niederlage gegenüber der Demokratischen Republik von Vietnam zu und verließ dessen Gebiete. Dies war der erste Krieg, den die Vereinigten Staaten in ihrer Geschichte verloren haben.

Leider haben diese Eskapaden in Vietnam dem US-Militär und dem politischen Establishment keine Lektion erteilt, da die Supermacht ihre Ambitionen nicht aufgegeben hat, Regierungen, die nicht damit einverstanden sind, in Einklang zu bringen, um ihre Ziele der Weltherrschaft voranzutreiben. Und dies ist heute leicht an den Aktionen Washingtons in Afghanistan, im Irak, in Syrien und in vielen anderen Ländern zu erkennen, in denen bewaffnete Konflikte (die von den Vereinigten Staaten als Instrument verwendet werden) nicht nur zur Zerstörung vieler Länder und ihrer Bevölkerung führen, indem sie Hunger, Armut und Krisen verursachen, sondern auch antiamerikanische Gefühle überall.

Wie in der Vietnam-Ära gab es aufgrund der Sinnlosigkeit der Kriege, die von der US-Elite des Militärs und der Politik in Afghanistan, im Irak, in Syrien und in einer Reihe anderer Nationen geführt wurden, eine Zunahme der Selbstmorde unter US-Militärpersonal. Nach Angaben der US-Luftwaffe stiegen die Selbstmordraten unter Soldaten im aktiven Militärdienst, in der US-Nationalgarde und in den Reservekräften alleine im Jahr 2019 um 33 Prozent.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.