Viele asiatische Länder haben rege Wirtschaftsbeziehungen zu China. Die Coronavirus-Krise wirkt sich negativ aus.

Von Marco Maier

Der Handel mit China und die chinesischen Touristen sind für viele asiatische Länder ein enormer Wirtschaftsfaktor. Deutlich größer als beispielsweise für die Eurozone, Großbritannien oder die USA. Die aktuelle Coronavirus-Krise wirkt sich entsprechend negativ auf die Volkswirtschaften in Ost- und Südostasien aus.

So machen die Exporte nach China beispielsweise in Malaysia rund 17 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, in Südkorea sind es immerhin noch rund 12 Prozent, in Singapur 10 Prozent und in Thailand noch mehr als 9 Prozent. Zum Vergleich: in der Eurozone, Großbritannien und den USA sind es weniger als ein Prozent. Dies veranschaulicht auch die nachfolgende Grafik von Goldman Sachs.

Aber nicht nur bei den Exporten ist China für einige Länder wichtig, auch der Tourismus spielt eine wirtschaftliche Rolle. In Thailand tragen chinesische Urlauber beispielsweise mehr als 3 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei, in Singapur ist es immerhin noch rund ein Prozent, während außerhalb Asiens lediglich Kanada mit 1,5 Prozent heraussticht.

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Die Großbank Goldman Sachs rechnet allerdings mit recht geringen Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum. Im ersten Quartal dieses Jahres soll dieses um fast zwei Prozentpunkte niedriger ausfallen als erwartet. Die Hälfte davon soll direkt das Wirtschaftswachstum Chinas betreffen, rund ein Drittel aus dem Rückgang bei den chinesischen Touristen resultieren und der Rest aus sinkenden Exporten nach China. Doch einige Analysten monieren, dass die Goldman-Banker da zu optimistisch seien.

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