Coronavirus: Ende Februar bereits 3 Millionen Fälle?

Das Coronavirus breitet sich immer rascher aus. Die Eindämmungsmaßnahmen greifen nicht so wie geplant.

Von Marco Maier

Alleine in der Volksrepublik China sind mit Ende des Tages 04. Februar 2020 bereits 24.324 bestätigte Fälle und 490 Todesfälle. Ein Plus von 3.887 Fällen und 65 Toten innerhalb 24 Stunden. Angesichts dessen, dass die Zahl der Infizierten und Toten immer stärker ansteigt (mittlerweile liegt die Wachstumsrate bereits bei knapp 20 Prozent), stellt sich die Frage, wann das Plateau erreicht wird.

Geht die Entwicklung so weiter, sprechen wir von einer Zahl von zwischen 300.000 und 400.000 bestätigten Infizierten bis in zwei Wochen. Bleibt die Mortalitätsrate weiterhin bei rund zwei Prozent (wonach es zumindest derzeit aussieht), kann man bis dahin mit rund 6.000 bis 8.000 Todesfällen rechnen.

Coronavirus-Ausbreitung Stand 04. Februar 2020

Bis Ende des Monats wären das schon zwischen 2 und 3 Millionen Erkrankungsfälle! Das heißt, man müsste mit zwischen 40.000 und 60.000 Todesfällen rechnen, sollte eine Eindämmung nicht gelingen. Und natürlich unter der Annahme, dass es mit den Neuinfektionen so weitergeht wie bisher.

Und wir sprechen hierbei rein von der Volksrepublik China, ohne den Rest der Welt. Dort wird es wohl auch nicht bei den paar hundert bestätigten Fällen bleiben. Dessen sollten wir uns im Klaren sein.

Loading...

Eine Panikmache ist zwar nicht angebracht, zumal sich das Virus langsamer zu verbreiten scheint als beispielsweise die gewöhnliche Influenza, allerdings sollte man das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine Mortalitätsrate von zwei Prozent ist zwar nicht extrem – doch wenn eine Eindämmung nicht gelingt, sprechen wir immer noch von potentiell zehntausenden wenn nicht gar hunderttausenden Toten weltweit.

Spread the love
Lesen Sie auch:  Sind die Folgeschäden und Risiken der Corona-Impfung weitaus größer als die Gefahr durch das Virus selbst?

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

2 Kommentare

  1. Die Mortalitätsrate ist viel höher, alle verrechnen sich da irgendwie…..

    24324 Fälle haben wir zur zeit und 490 Tote, also sind ca. 2% Tot aber bei der Mortalitätsrate müsste man doch ausrechnen wieviele von den 23834 übigen (98%) überleben, die 98% sind zu 3 % nur geheilt 95 % bleiben übrig, teilweise sind Sie noch in der Inkubationszeit oder werden z.B. maschinell beatmet.

    Wenn 2 Krebskranke ins Krankenhaus gehen und einer stirbt, der andere ist aber noch nicht geheilt, dann kann ich ja auch nicht sagen die Mortalitätsrate liegt bei 50%, was ist wenn der andere auch stirbt?

  2. Die Mortalitätsrate liegt nicht bei 2% sondern bei satten 30-50%. Errechnet werden kann sie sie aus dem Verhältnis derer die es nicht geschafft haben (deaths) und derer die genesen sind (recovered). Die Anzahl der Toten in Verhältnis zu den aktuellen Infektionszahlen zu setzen ist statistischer Unsinn. Guckst du hier:

    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

    Nicht nur die ungewöhnlich hohe Todesrate ist beunruhigend, sondern auch die steil ansteigende Zahl der Infektionen trotz der restriktiven Quarantänemaßnahmen. Da kommt noch was auf uns zu.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.