Ganze 177,3 Millionen Euro sind in diesem Jahr alleine für die NATO-Kriegsspiele der Bundeswehr eingeplant.

Von Marco Maier

Die Bundeswehr soll für den großen Krieg trainieren. Ein Krieg, der laut den Kalten Kriegern der NATO wohl gegen Russland geführt werden soll. Dies legen die internen NATO-Papiere und die Pressemeldungen nahe, die in den letzten Jahren publiziert wurden.

Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken antwortete, sind für dieses Jahr insgesamt 177,3 Millionen Euro für multinationale Manöver der Bundeswehr eingeplant. Ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr, als laut Verteidigungsministerium insgesamt 154,8 Millionen Euro für solche Kriegsspiele ausgab. Das ist damit ein Plus von 22,5 Millionen Euro oder rund 15 Prozent.

An einem Militärmanöver in der Wüste von Nevada sollen 550 deutsche Soldaten teilnehmen. Für die europäische NATO-Großübung „Defender 2020“ sind 2.440 deutsche Soldaten eingeplant. Die Kosten des größten Manövers auf deutschem Boden seit 25 Jahren werden auf 2,3 Millionen Euro taxiert. Beim Großmanöver „European Challenge 2020“ will die Bundeswehr 3.000 deutsche Soldaten einsetzen. Die Kosten sind mit 3,6 Millionen Euro veranschlagt.

Anstatt die Bundeswehr für eine effektive Landesverteidigung aufzustellen, wird sie von den politischen Strategen für einen Krieg gegen Russland vorbereitet, indem man sich an Säbelrassel-Aktionen der NATO beteiligt, die direkt gegen Moskau gerichtet sind. Aktionen, die eine Eskalationsspirale hervorrufen und nicht für mehr Sicherheit und Frieden in Europa sorgen.

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