Amerikas neuestes mächtigstes U-Boot hat ein Stealth-Problem

Die Sonar-abweisende Schutzhülle der USS Colorado bröckelt weg. Das wirft Fragen über die Qualitätsarbeit der US-Rüstungsindustrie auf.

Von Redaktion

Das neueste Schnellangriffs-U-Boot der Marine wurde kürzlich nach seiner Rückkehr von seinem ersten Einsatz mit strukturellen Schäden an der Stealth-Beschichtung entdeckt, was den Herstellungsprozess des Schiffbauers in Frage stellt, berichtete Forbes.

Die USS Colorado (SSN 788), ein Atom-U-Boot der US Navy Virginia mit Atomantrieb, wurde kürzlich fotografiert, wobei große Teile ihrer Stealth-Beschichtung, die als schalltote Beschichtung bezeichnet wird, an Steuerbord fehlen. Die Schicht ist eine Außenhaut, die aus einem sonarabsorbierenden Material besteht, das das U-Boot praktisch nicht nachweisbar macht.

Die USS Colorado wurde am 17. März 2018 in Dienst gestellt und ist eines der neuesten und leistungsstärksten U-Boote Amerikas. Und nun hat es bereits Probleme mit seiner äußeren Stealth-Beschichtung, die es für die Erkennung durch feindliche Streitkräfte anfällig machen könnte.

Das Schiff kehrte kürzlich vom Einsatz in rauen nördlichen Gewässern zurück und legte ungefähr 39.000 Seemeilen zurück.

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Forbes stellt fest, dass die US-amerikanische, britische und russische Marine ähnliche Probleme mit dem Abbruch der Stealth-Haut während des Einsatzes hatten. Offenbar ist dies ein generelles Materialproblem, welches nach einer gewissen Zeit auftaucht.

Die Colorado erlitt jedoch bei seinem ersten Einsatz strukturelle Schäden an seiner Stealth-Beschichtung, was Fragen im Zusammenhang mit dem Herstellungsprozess des Schiffbauers aufwirft.

Die Trump-Administration hat fast 2 Billionen US-Dollar in das Militär gesteckt, und die Marine kann immer noch keine zuverlässige Stealth-Haut für ihre fortschrittlichsten U-Boote mit Atomantrieb finden.

Irgendwann werden all diese unproduktiven Kriegsausgaben Amerika in den Bankrott treiben. Die jüngsten Beweise zeigen, wie viel Geld die US-Administration für Maschinen, die beim ersten Einsatz auseinanderfallen, für das Militär verschwendet.

Während sich die Finanzeliten an den Unsummen für die US-Rüstungsindustrie schamlos bereichern, werden zehntausende US-Soldaten jährlich in gefährliche Kriegsmissionen für diese Eliten in aller Welt geschickt. Während die alltägliche Propaganda ihnen einbläut, dass sie eine patriotische Arbeit leisten, zeigt die Realität, dass sie vor allem für die Wall Street und die Top 0,1 Prozent des westlichen Finanzestablishments verheizt werden.

Die USS Colorado ist nur einer von mehreren Fällen in Sachen defektem US-Kriegsgerät. Auch diverse Kriegsschiffe und der neue Stealth-Bomber F-35 haben mit mehreren technischen Problemen zu kämpfen. So lange die (Steuer-) Dollars unablässig fließen, wird sich daran auch nichts ändern.

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