Teurer Braunkohleausstieg

Die Energiewende der Bundesregierung kommt die Steuerzahler teuer zu stehen. Es geht um mehrere Milliarden Euro.

Von Michael Steiner

Die sich im Klimawahn befindliche Bundesregierung verschafft den Bürgern enorme Zusatzkosten. Nicht nur, dass Deutschland Dank der EEG-Umlage und horrender Steuern bei den Strompreisen im Spitzenfeld liegt, auch der forcierte Braunkohleausstieg sorgt für enorme Kosten.

Bei den Verhandlungen zur Braunkohle ist die Politik offenbar mit RWE weitgehend handelseinig. RWE könnte für den Kohleausstieg bis zu zwei Milliarden Euro an Entschädigung erhalten, erfuhr die „Rheinische Post“ aus Berliner Kreisen. Eine enorme Summe, die wohl vor allem den Aktionären zugute kommen dürfte.

Darüber hinaus soll der Staat das Anpassungsgeld übernehmen, das die Beschäftigten erhalten, die ihren Arbeitsplatz im rheinischen Revier verlieren. Das Anpassungsgeld (APG) für Mitarbeiter ab 58 Jahren war bereits im Bericht der Kohlekommission zugesichert worden. Laut Berliner Kreisen könnte es allein bei RWE um rund 700 Millionen Euro für rund 3000 Mitarbeiter gehen.

Nimmt man noch die anderen Stromproduzenten – die ebenfalls auf Staatsgelder warten – hinzu, sowie die zusätzlichen Kosten in den Kohle-Abbaugebieten (wo die Arbeitslosigkeit hochschnellen werden dürfte), wird das eine teure Sache. Aber den Anhänger der Greta-Klimareligion (Buchtipp) dürfte dies egal sein.

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