Der Taal-Vulkan auf der Hauptinsel Luzon bricht aus. Die Menschen in der Region werden evakuiert bzw. fliehen bereits in Sicherheit.

Von Marco Maier

Auf den Philippinen gibt es viele aktive Vulkane, die auch regelmäßig ausbrechen. Um den Taal-Vulkan, der sich südlich der Hauptstadt Manila befindet, war es jedoch die letzten Jahre recht ruhig. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 1977 statt. Doch nun kam es zu einer Explosion, die am heutigen Sonntagnachmittag (Ortszeit) eine 100 Meter hohe Aschewolke produzierte. Diese soll inzwischen bereits einen Kilometer in die Atmosphäre ragen.

Das staatliche Vulkanologiebüro Phivolcs war in der Lage, eine phreatische Explosion – eine dampfgetriebene Explosion, die auftritt, wenn Wasser unter dem Boden durch Magma, Lava oder heiße Steine erhitzt wird – am Hauptkrater des Taal-Vulkans von einer Kamera aus zu erfassen, die seine Aktivitäten überwacht. Zum jetzigen Zeitpunkt soll der Vulkan immer noch Asche speien.

Mittlerweile wurde das Alarmlevel auf die Stufe 3 erhöht und die Menschen in der Region sukzessive evakuiert und in Sicherheit gebracht. Das höchste Level liegt bei 6 und bedeutet, dass es eine volle magmatische Eruption gibt.

Bilder des Taal-Vulkans von Phivolcs.

In seinem Bulletin um 16 Uhr berichtete Phivolcs, der Vulkan Taal habe „seine Eruptionsaktivität gesteigert und eine einen Kilometer hohe Eruptionsfahne erzeugt, die von vulkanischem Zittern und gefühlten Erdbeben auf der Vulkaninsel und den Barangays von Agoncillo, Batangas, begleitet wird.“ Es fügt hinzu, dass „Aschefall derzeit auf dem südwestlichen Sektor von Taal herunterregnet.“

Loading...

Aus diesem Grund empfiehlt Phivolcs nachdrücklich, die Taal Volcano Island und die risikogefährdeten Barangays von Agoncillo und Laurel in der Provinz Batangas wegen möglicher Gefahren durch Strömungen mit pyroklastischer Dichte und einem vulkanischen Tsunami zu evakuieren, so die Zeitung „Inquirer“.

Im Vorfeld gab es demnach mehrere Erdbeben – einen sogenannten „seismischen Schwarm“ – welche von der Regierungsbehörde aufgezeichnet wurden.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.