Der „Pazifische Feuerring“ ist derzeit wieder sehr aktiv. Neben den vielen Erdbeben in der Region geben auch mehrere Vulkane Lebenszeichen von sich.

Von Marco Maier

Eigentlich müssten die Klimafanatiker ja sowohl geschockt als auch erleichtert sein. Einerseits geschockt, weil mehrere Vulkane Unmengen an Kohlen- und Schwefeldioxid in die Atmosphäre jagen und andererseits erleichtert, weil die vulkanischen Aschewolken generell für eine Abkühlung sorgen, da sie die Sonneneinstrahlung reduzieren.

So schoss der wichtigste Vulkan Alaskas, der Shishaldin-Vulkan auf den Aleuten, erst vor wenigen Tagen, am 6. Januar, heiße Asche rund 7,5 Kilometer hoch in die Luft. Auch er ist Teil des „Pazifischen Feuerrings“.

Nur zwei Tage später meldete sich der Popocatepetl in Mexiko mit einer rund 6 Kilometer hohen Aschewolke zurück. Der aktive Stratovulkan befindet sich rund 60 Kilometer südöstlich von Mexico City und ist ebenfalls Teil des „Pazifischen Feuerrings“. Doch während der Shishaldin in Alaska in einem dünn besiedelten Gebiet liegt, befindet sich der Popocatepetl in einem dicht besiedelten Areal mit rund 26 Millionen Menschen im Umkreis von 100 Kilometern.

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Und dann ist da noch der Sabancaya-Vulkan in Peru. Auch er schoss Asche rund sieben Kilometer in die Atmosphäre… Dessen Eruption wurde medial kaum beachtet, weil zeitgleich der Taal-Vulkan auf den Philippinen ausbrach (dazu nachher).

Über den Ausbruch des Taal hatten wir bereits (hier) berichtet. Dieser legte den Hauptstadtflughafen von Manila, NAIA, lahm und bedeckte fast die ganze Hauptinsel Luzon mit Asche.

Klar, Vulkanausbrüche hat es auf der Erde schon immer gegeben, doch eine derartige Häufung kommt nicht so oft vor. Wenn man bedenkt, dass es in den letzten Wochen und Monaten auch erneut mehrere heftige Erdbeben entlang des „Pazifischen Feuerrings“ gab, ergibts sich schon ein Muster der zunehmenden Aktivitäten. Was wird uns noch erwarten.

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