„Neokolonialistischer Stil von Besserwissern“

Siemens steht wegen Signaltecknik für eine Kohlemine in Australien unter Druck der Klimaextremisten. Dabei hat der Kohleabbau nichts mit den Buschfeuern zu tun.

Von Redaktion

Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates, Astrid Hamker, hat sich empört über den Druck auf den Siemens-Konzern wegen einer Signaltechnik-Lieferung für eine Kohlemine in Australien geäußert.

„Wir können nicht als Deutsche anderen Ländern unsere Haltungen von oben herab in einem neokolonialistischen Stil aufdrücken. Kein Land will sich von uns vorschreiben lassen, vorhandene, benötigte Bodenschätze nicht mehr nutzen zu dürfen“, sagte Hamker der „Rheinischen Post“.

Oft hätten andere Länder auch kaum etwas anderes, um ihrer Bevölkerung „auch nur geringen Wohlstand“ zu sichern. „Das ist freilich in unserem reichen Land manchen Kindern immer weniger zu vermitteln, weil sie nicht wissen, was Armut bedeutet und worauf auch unser Wohlstand gründet.“ Australien sei dazu noch ein demokratisches Land und habe sich für die weitere Nutzung der Kohle entschieden.

„Wo kommen wir hin, wenn deutsche Besserwisser so anmaßend über andere Länder verfügen wollen?“, sagte Hamker. Vertragstreue sei ein mindestens ebenso hohes Gut wie hohe Qualität. „Oft sind unsere Produkte und Dienstleistungen übrigens auch umweltfreundlicher als die anderer Wettbewerber.“

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Es sei naiv zu glauben, „dass nicht andere Unternehmen schnell eintreten, wenn deutsche Unternehmen nicht mehr weltweit bei Projekten wie in Australien mit im Rennen sind.“

Allerdings sind die Klimaextremisten und die grün-affinen Medien in Deutschland recht rasch dabei, die ganzen Buschfeuer dem Klimawandel in die Schuhe zu schrieben und erhöhen so den Druck auf Siemens. Dabei war es gerade die grüne Politik der früheren australischen Regierungen, die nun zu den enormen Feuern führte. Denn diese führte zur Ansammlung von Unmengen an totem Unterholz was die Feuer nährt. Auch das Verbot von kontrollierten Brandrodungen zur Schaffung von Schneisen half bei der Ausbreitung der Feuer. Mit dem Kohleabbau und dem Klimawandel hat dies gar nichts zu tun.

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