Klimaschutz: Auch die Stahlindustrie will Steuergeld

Für die Energiewirtschaft gibt es schon Milliarden aus den Steuergeldtöpfen. Auch die Stahlindustrie hält die Hände auf.

Von Michael Steiner

Dank des allgemeinen Klimawahns kann mit dem Geld der Steuerzahler bedenkenloser als sonst umgegangen werden. Nicht nur, dass die Energiewirtschaft mehrere Milliarden Euro an Steuergeldern erhalten soll (wir berichteten), auch die Stahlindustrie will sich am großzügigen Füllhorn der Bundesregierung bedienen und die Steuerzahler zur Kasse bitten.

„Die Stahlindustrie ist zwar in der Lage, einen substanziellen eigenen finanziellen Beitrag zur CO2-Minderung unserer Gesellschaft zu leisten, aber ohne eine öffentliche Anschub-Finanzierung wird das nicht umzusetzen sein“, sagte Heinz Jörg Fuhrmann, der Vorstandsvorsitzende des Branchenriesen Salzgitter, der „Welt“. Wenn es einen entsprechenden politischen Willen gebe, könne man viel bewegen. Und der existiert ganz gewiss, wie die jüngsten Aktionen zeigen.

„Airbus ist auch anschubfinanziert worden und zig andere ebenfalls. Batteriezellen-Fabriken zum Beispiel werden bezuschusst, Braunkohlegebiete sogar in einem ganz hohen Maße“, erklärte er. Da scheint es doch ganz legitim zu sein, ebenfalls Unsummen einzufordern, oder?

In Deutschland wird schon seit über 200 Jahren Stahl produziert. Und das immer nach demselben Prinzip. Das Problem für die Klimajünger: Dabei entstehen viele Millionen Tonnen CO2-Emissionen, die ja angeblich für den Klimawandel verantwortlich sein sollen. Nun arbeitet die Branche erstmals an einem Umbau der Produktionsweise. Durch einen Technologiewechsel zur sogenannten Direktreduktion mit grünem Wasserstoff sollen rund 95 Prozent der zuletzt rund 57 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

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