Ist Spielen wirtschaftlicher als Aktien?

Eine Frage, mit der sich die Wirtschaft seit Jahren beschäftigt, ist die nach dem Sinn und Zweck von Glücksspielen. Wir sprechen hier nicht allein von Lotto 6 aus 49, sondern von inzwischen sehr vielen Möglichkeiten, die zum einen dem Zeitvertreib und zum anderen eben auch dem Aufbau von Vermögen dienen können. Die Hoffnung, die stirbt beim Spielen zuletzt. Wohl auch deshalb glauben immer mehr Deutsche fest daran, eines Tages reich durch Glücksspiel zu werden. Zumindest sehen diese Menschen darin deutlich größere Chancen als bei Geldanlagen und Aktien. Doch was ist wirklich dran an dieser Hoffnung, und lassen Casinos respektive Spielhallen einem überhaupt die Chance, von heute auf Morgen reich zu werden? Offenbar ist alles eine Frage der richtigen Strategie – wobei die bei Spielautomaten, Roulette & Co. sicher nicht allzu viel bewirkt. Wer schnell viel Geld will, der muss eine Menge Glück haben und sein Geld sinnvoll einteilen. Im Grundsatz also haben Aktien und Glücksspiel durchaus einige Gemeinsamkeiten.

Deutsche bevorzugen das Glücksspiel

Die Postbank hatte jüngst eine Umfrage gestartet, bei der es darum gibt, wie man wohl am einfachsten eine halbe Million Euro ansparen könne. Zum Erstaunen des Unternehmens glaubt rund jeder fünfte Deutsche fest daran, dass – wenn überhaupt solche Summen möglich sind – der Vermögensaufbau am einfachsten durch Glücksspiel zu realisieren ist. Nach wir vor spielen Millionen Menschen Lotto, und auch die Online Casinos freuen sich über wachsende Kundenzahlen. Neun Prozent der Befragten haben die Frage mit der Hoffnung auf eine Erbschaft beantwortet. Dazu braucht es natürlich erst einmal Verwandte, die bereits vermögend sind. 500.000 Euro durch reguläre Arbeit anzusparen, an diese Option glauben tatsächlich nur rund sieben Prozent der Befragten. Schlusslicht bilden Aktien und Fonds sowie das traditionelle Sparen. Schließlich erhält heute niemand mehr Zinsen auf seine Anlagen. An der Spitze stehen mit rund 26 Prozent eigene Immobilen. Allerdings muss man sich auch die erst einmal leisten können.

Hoffnung auf Reichtum nicht unbegründet

Martin Hill von Casinos.info beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, welche Vor- und Nachteile Glücksspiel tatsächlich mit sich bringt. Fakt ist, dass die Gewinnchancen in Online Casinos um ein Vielfaches besser stehen als beispielsweise in der lokalen Spielhalle – oder gar bei staatlichen Lotterien. Wer das Glück auf seiner Seite hat, der kann online durchaus sehr schnell reich werden. Dennoch muss man klar sagen, dass die Wahrscheinlichkeit nicht so hoch ist, als dass sich Spieler auf ihr Glück verlassen dürften. Casino Spiele aller Art bergen immer gewisse Risiken. Wer die richtig kalkuliert und nicht übermäßig viel Geld ausgibt, der kann zumindest richtig viel Spaß beim Spielen haben und sich gleichzeitig etwas Gutes tun. Spielen ist nämlich mehr als nur das Hoffen auf Reichtum. Es verbessert die Konzentration, steigert die Stimmung und wird heute sogar immer häufiger als Möglichkeit zur sozialen Kommunikation eingesetzt.

Auch Aktien bergen Risiken

Postbank Finanzexperte Dr. Jörg Koschate erklärt, dass sich Eigentum noch immer lohnt: „In vielen Regionen gewinnen Immobilien stetig an Wert, dies betrifft mittlerweile nicht nur die Ballungsräume und ihre Speckgürtel, sondern auch viele ländliche Gebiete.“ Wie jedoch schon gesagt, hat natürlich nicht jeder das Geld, um in Immobilien zu investieren. Für die, die das betrifft, sind Casino Spiele durchaus eine gute Alternative, um an Geld zu kommen. Die Risiken sind nicht viel höher als bei Aktien. Wer es dennoch mit einer Anlage probieren will, der sollte bei der Wahl des „Experten“ besonders vorsichtig sein. Schon häufig wurden leere Versprechungen gemacht und haben Anleger abertausende Euro gekostet. Beim Online Casino sieht es etwas einfacher aus. Hier genügt meist ein kurzer Blick auf die EU-Lizenz. Ist diese vorhanden, sollte für gewöhnlich kein Zweifel mehr an der Seriosität bestehen. Und falls doch? Für solche Fälle gibt es Fachredaktionen, die sich tagtäglich mit dem Thema beschäftigen und die gerne bei der Wahl des Anbieters behilflich sind.

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Ein Kommentar

  1. Wenn staatliche Spielbanken eigens ein doppeltes Spiel betreiben…

    Für einen Gastspieler, oder einen Casino Besucher, wie sie von Spielbankangestellten genannt werden, hat sich seit Verstaatlichung der Baden- Württembergischen Spielbanken, was immerhin vor ca. 18 Jahren geschah, kaum etwas geändert. Das Prinzip des Glückspiels kennt nach wie vor nur eine Regel. Dass Geld der Menschen aus ihren Taschen zu entlocken und das womöglich kontinuierlich.
    Nette, teils faszinierte Atmosphäre, gepaart mit einem freundlichem, wie auch nettem Auftreten der Spielcasinos Angestellten, blenden Tatsachen sehr geschickt aus. Ehrenhafte Absichten werden durch seriöse Bekleidung besiegelt und was nicht unnatürlich auffällt das Gefühl, „ Unter Freunden zu sein“, der wird einem durch die grinsenden Gesichter des Personals, unaufhörlich blendend vermittelt.
    Das funktioniert nicht nur ausgezeichnet und reibungslos, das Ganze ist sogar zu Tradition geworden, die seit Jahrhinderten zum historischen Gut des europäischen Ursprungs erklärt wird. Wiederum dieses Faktum widerspiegelt nicht nur die eklatanten, wie auch tiefgründig pervertierten Facetten eine Scheindemokratie, die in Wahrhaftigkeit alle menschlichen Werte so definiert, wie man in Wahrheit Zuchtlosigkeit schreibt. Was aber auch die Gesellschaft angeht, die unter solchen Verhältnissen auch entsteht, die kann man nur grob in zwei Kategorien einordnen.
    Die Masse als verblödete Haufen von peinlichen Zeitreisenden und die übrigen als gezüchteten Intellektuellen, die mit ihre künstliche Intelligenz, wie auch mit ihre Logik, lediglich beim quizz Sendungen glänzen dürften, wo die Fragen sehr sorgfältig, wie auch bewusst, ausnahmslos systemidiotisch ausfallen.
    Moderate, bunte Spielautomaten beleben das Glückspielbusiness ungemein und der Jackpot verlockt nach wie vor. Natürlich liegen die ruhmreichen Zeiten, in denen Stätten, Kommunen, Gemeinden, Abermillionen an Steuer annahmen, etliche Jahre zurück, aber dennoch. Gegenwärtig dürfen sogar Betreiber von privaten Spielcasinos, die früher anderweitigen, meist illegalen Geschäften nachgegangen sind, oder gar selber zu Süchtigen Spieler zählten, durch Spiellizenz Erteilung riesige Einkommen für sich verbuchen.
    Lediglich das Finanzamt muss bedient werden und der Rest, der fällt wesentlich höher aus als das, was ein gewöhnlicher Arbeiter für sich verbuchen kann. In mehreren Fällen wird man nüchtern feststellen, dass mehrere Spielcasino Betreiber dadurch andere Geschäftszweige finanzieren und das Kapital häuft sich dermaßen an, dass unter anderem Stammkundschaft Mietwohnungen behaust, die den Spielbetreiber gehören. So etwas nennt man Kapitalismus, so etwas nennt sich Demokratie, so etwas heißt soziale Markwirtschaft und der Fakt, dass die Sucht, die Überwiegend durch Armut entsteht und sich direkt nach Hoffnungen sehnt immer wieder ansteigende Zahlen schreibt, die wird einfach ignoriert.
    Übrigens zählen die Süchtigen allemal zum stillen Opfer, die dem Wahn Brot und Spiele, längst verfallen sind. Das ist das Prinzip der Reichen. Ärmere werden süchtig gemacht, damit sie später nicht nur zu Sklaven zählen, sie sollen übrigens alles anderes finanzieren, was auch fällig wird. Massen erwirtschaften Profite und dennoch stellt man sie als das notwendiges Übel dar und das nur, weil man darauf programmiert worden ist, Unterhaltung vor eine kranke Realität vorzuziehen.
    Was jedoch das klassische Roulette angeht, das findet nach wie vor da statt, wo es die damaligen Eliteangehörigen auch vorgesehen haben. Die historischen Spieleinrichtungsdenkmale wiederum, die befinden sich mittlerweile bis auf wenige Ausnahmen, allesamt in staatlicher Obhut. So entstand direkt ein Konkurrenz Kampf, wo allerdings das Geld der Gutbetuchten, nach wie vor Großteils in den staatlichen Spielcasinos landet, wo auch keinerlei Gnade gewährgeleistet wird.
    So wirft man zum Beispiel Onlinespielbetreibern wenig Transparenz, wie auch Seriosität vor, die wiederum in staatlichen Spielbanken unvorstellbar wären. Allerdings ist diese Behauptung nicht ganz zutreffend.
    Als noch die privaten Spielbankenbesitzer Unsummen von Geldern der Menschen an sich gerissen haben, galt bei der Anzeigetafel des Roulettespiels die eiserne Regel, dass sie stets korrekt zu funktionieren habe. Eine Fehlfunktion bedeutete nichts anderes, als das man die Spieler irreleitet, was wiederum einen Betrug, gleichzustellen wäre. Die Konsequenz, eine nicht einwandfrei funktionierende Anzeigetafel vorzuweisen, kann fatale Folgen haben. Allerdings nur für die Spieler.
    Das Casino hingegen kann getröstet davon ausgehen, dass das Geld, was zuvor ausgezahlt wurde, erneut in Casinohänden landet. Die Großzahl der Spielcasino Besucher spielt gleichzeitig auf mehreren Tischen und mehrmals kann man durchaus behaupten, dass sich die Spieler, unfreiwillig in Wahnzustand befinden. Ihre Blicke kennen nach der Setzung nur eine Richtung und zwar die, wo sich die Anzeigetafel befindet. Erscheint auf der Tafel nach dem letzten Coup keine folgende Nummer, gehen die Spieler automatisch davon aus, dass an dem Kessel noch nicht gedreht wurde. So steht nach wie vor auf der Tafel die Zahl, die zuletzt registriert wurde. Registriert die Tafel nicht den folgenden Wurf, bleibt die alte Zahl solange bestehen, bis die Rechnersoftware erneut ordnungsgemäß funktioniert. Mehrmals kommt es vor, dass eine Zahl erscheint und der Spieler geht davon aus, er hat gewonnen. Puste Kuchen. Auf eine charmante Art wird ihm erklärt, dass sich zuvor der Kessel bereits gedreht habe. Es kann genauso jedoch sein, dass er zuvor gewann, allerdings der Kessel drehte sich erneut und danach allerdings war der Gewinn einfach weg. Mehrmals ist das nur ein Wurf, der nicht ordnungsgemäß auf der Tafel erscheint und so kann man durchaus nur darauf hoffen, dass man zwei Mal hintereinander gewinnt. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit natürlich für das Spielcasino spricht, ist die reale Wahrscheinlichkeit zwei Mal hintereinander zu gewinnen, nicht überragend groß.
    Natürlich bei Zahlensetzung ändert sich der Sachverhalt und es wird solange gewartet, bis sich der Gewinner selber meldet, oder er wird auch mal ermittelt. Die Kameras haben durchaus ihren Vorteil. Was allerdings die einfachen Chancen angeht, das Geld dreht sich erneut und wenn es zuletzt von Casino ausgezahlt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit wieder das Geld zu bekommen, bei 75 %. Selbstverständlich für die Casinobetreiber. Es sind nicht nur die sogenannten Systemspieler die Leidtragenden, aber auch die Spieler, die auf mehreren Tischen ihr Glück versuchen.
    Was jedoch absolut abscheulichen Charakter des Angestellten widerspiegelt ist die Tatsache, dass dieses beschämende Verhalten, mehrmals vorsätzlich erfolgt. Genauso kann es mehrmals passieren, dass auf der Anzeigetafel plötzlich eine Zahl erscheint, die von Casinoangestellten, nur um die Spieler zu irritieren, einfach so per Übertragung erfolgte.
    Ob es sich dabei um Spielcasino Stuttgart, Baden Baden, Wiesbaden, oder gar um das ungemütliche Spielbank Bad Dürkheim handelt, das Verhaltungsmuster ist immer dasselbe. Fällt der Spielleitung des Casinos, oder der Crew des Cuppiers ein Systemspieler auf, der auf einfache Chancen auffällig mehrere Gewinne hintereinander erzielt, keine Trinkgelder gibt, wird er kurzerhand irregeleitet. Es geschieht vorsätzlich und es geschieht nach einem Muster, das man als Gruppendynamik bezeichnet.
    Das Casino handelt dabei völlig kompromisslos und plötzlich wird nicht nur das Gewissen bei Seite gelegt aber auch das, was man unter Ehrlichkeit versteht. Verlieren auf Dauer ist selbstverständlich, jedoch öfters, oder gar stets zu gewinnen, das ist unverzeihlich und höchst unverschämt. Bei einfachen Chancen werden so gut wie niemals Trinkgelder gegeben und so beginnt man jemanden aufzuwühlen, der nur so am Rande geduldet wird. Eine tolerierte, mehrmals vorsätzlich erfolgte Fehlbarkeit, die Casinoangestellten lediglich ein müdes Lächeln kostet. Was jedoch die zahlenden Gäste angeht, die kostet es Geld und Nerven.
    Die Tatsache wiederum, dass man beim Glückspielen zumindest ehrlich das Geld aus der Tasche des Spielers ziehen sollte, berührt einen Angestellten, der sich gerade in Begriff befindet dazu geformt zu werden, was man später mit Verkommenheit gleichstellt, nicht im Geringsten. Dass man lieber Spieler vorzieht, die unter geblendete Atmosphäre dazu verleitet werden, dass sie bei Gewinnsträhnen durch Ausbruchs des Glückshormons einen höheren Spendenmodus erreichen, daran bestehen keine Zweifel.
    Das Glückspiel zieht nach wie vor und so betrachtet man nicht nur die Spielcasino Angestellten als Pflichtbewusste Gutmenschen, aber auch die Fiskus Angestellten. Unabhängig davon, dass die zwar lediglich einen anwesenden Status ausfüllen, bei dem ihre Tätigkeit nur darin besteht, Ab und An Mal den Geldfluss zu kontrollieren, oder das Geld zu zählen. Zu ehrenvollen Würdenträger, die harte Arbeit leisten, zählen sie allemal. Genauso wie die unzähligen Saalchefs, die durch Arschkriecherei, gespielten Schwachsinns Small Talks, höflichem Grinsen, kaum zu atmen kommen. Das westliche System hat es Allemal geschafft. Seelig sind diejenigen, die einen regen Beitrag zu einem völlig fehlgeleitetem Systemerhalt leisten, wohingegen die ehrliche Arbeiter, die man soweit irregeleitet habe, dass sie überhaupt nicht merken, was da auf vor sich geht, den Status als „Verdammten“ ausfüllen.
    Das Blendesystem verblendet Menschen und so zählt das Arbeitervolk, wie auch in diesem Fall mehrere Casinobesucher zum Freiopfern, die man beliebig rupfen kann. Angesicht der Tatsache, dass die Gesellschaft jegliche Art des Schwachsinns anhimmelt und demzufolge teils unermesslich honoriert, wohingegen Wahrheit, Recht und dementsprechend Rechtschaffenheit unter Fußsohlen verschmiert werden, gibt es an Alledem, nichts auszusetzen. Wenn man auf die glorreiche Idee kommt, sich auch zu beschweren, oder gar Transparenz und Ehrlichkeit sucht, dann wird umgehend auf die Casinorechte hingewiesen und die lauten wie Folgend; Casino ist und bleibt Herr der Lage. Was nichts anderes bedeutet, als das Casino sowohl den Anklagevertreter, wie auch den Schöffen verkörpert und was die Rechtsprechung angeht, die kann man sich ganz getrost, sparen lassen.
    Was auch nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Permanenzen, für die Menschen Geld bezahlen, unter diesen Umständen, keineswegs als korrekt gelten. Sie beinhalten lediglich die Zahlen, die auch ordnungsgemäß in Rechner und damit auf der Tafel, registriert worden sind. Man muss sich nur Folgendes überlegen. Werden die Online Anbieter darauf verzichten, ihre Zahlen ordnungsgemäß zu präsentieren, sprechen wir von Abzocke und Betrug, dass auf höchstem Niveau erfolgt. Geschweige davon, dass die Lottozahlen überhaupt nicht gezogen werden und stattdessen einfach nur bei der medialen Welt, frei abgedruckt erscheinen. So gesehen, sind die Online Anbieter weitaus seriöser und weitaus transparenter, als die staatlichen Einrichtungen, die unvergesslichen Spaß und absolute Ehrlichkeit versprechen.
    Was die alten Zeiten angeht, da benötigten die Croupiers tatsächlich wesentlich mehr Kopfgeist als die Unterhaltungskaspar, die sich gegenwärtig als Croupiers bezeichnen. In ruhmreiche Zeiten spielten an Tischen mindestens zehnmal so viele Menschen, wie Zeitnah und die Croupiers mussten nicht nur die Einsätze im Blick behalten, aber auch stets darauf achten, dass die Anzeigetafel einwandfrei funktioniert. Heute kriegen die grinsenden Gesichter nicht einmal das auf die Reihe, weil sie das Ganze überhaupt nicht interessiert. Sie werden bezahlt und sie erhalten Altersvorsorge, über die die Masse nur träumen darf. Dafür hat Onkel Sam vorgesorgt.
    Unabhängig davon, ob sie überhaupt einem bedienen, oder gar keinem. Der Gesichtsausdruck, wenn es nach Gewinn eines Spielers um Trinkgelder geht, der ähnelt einem streuendem Hundeblicks, der sehnsüchtig nach Leckerli bettelt, verdammt perfekt. Apropos, wenn wir schon bei den Trinkgeldern gelandet sind, sollte folgendes nicht unerwähnt bleiben. Das traditionelle Roulette wurde Mitte des 16-tem Jahrhunderts erfunden. Überwiegend in Frankreich und das während der blühenden Monarchie Zeiten fanden Grafschaften, Gutherrenhäuser Besitzer, wie auch damaligen Systemlobbyisten, die in Gunsten der Adeligen standen und dementsprechend über das nötige „Kleingeld“ verfügten, an Roulettespiel äußerst großes Gefallen.
    Es gehörte zum Statussymbol der Reichen und Schönen und wer damals am Rad drehen dürfte, oder zum Personal zählte, der dürfte sich hin und wieder am Obolus erfreuen, das einem als Zeichen der Unterwürfigkeit zugeschoben wird. Als festes Akt heutiger Sittengepflogenheit ist es nur aus dem Grund geworden, dass die früheren Casinobetreiber des 19-tem Jahrhunderts ziemlich schnell festgestellt haben, das sie dem Personal überhaupt nicht viel Geld aus der eigene Tasche bezahlen müssen, denn die Trinkgelder, die das Personal auch bekam, oftmals das Durchschnittsgehalt eines Arbeiters, um mehrfaches überragten. Heute sieht sich das Casino andere Zeiten gegenüber, aber an Sittenverhalten ändert sich Garnichts.
    Immerhin gelten die traditionellen Spielbanken nicht nur als Kultsymbol des Kapitalismus, sie gelten zudem als Statussymbol einer Regierungsform, in der Freiheit, Wohlstand, wie auch Unabhängigkeit herrschen. Wenn Scheinheiligkeit keine Grenzen kennt, dass haust sie ausschließlich in westlichen Ländern und ansonsten nirgendwo.
    Dementsprechend wenn man die heutige Gesellschaft nur ein wenig unter die Lupe nimmt, dann kann man durchaus die Behauptung vertreten, dass man die Menschen sehr wohl als Dumme Kreaturen betrachten kann, nur was die Täuschung, wie auch die Irreleitung angeht, die muss höflich erfolgen und zudem müssen das Outfit, die Atmosphäre, wie auch der Status, zumindest einigermaßen stimmen.

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