Iran übt Vergeltungsschläge auf US-Basen im Irak

Mehrere ballistische Raketen wurden vom Iran aus auf offenbar drei US-Basen im Irak abgefeuert. Videos zeigen die Einschläge.

Von Redaktion

Die Air Force Base Ayn Al Asad im Irak wurde vom Iran unter Beschuss genommen. Mehrere Raketen schlugen in der von der US-Luftwaffe und den Irakern genutzen Basis ein. Auch ein US-Stützpunkt in Erbil (Irakisch-Kurdistan) soll unter Beschuss genommen worden sein. „Voice of America“ behauptet, auch die Basis in Taji sei getroffen worden.

Hier noch ein Video:

Loading...

Und noch ein Video:

https://twitter.com/ww3updates/status/1214706377450385408

Unterdessen behauptet der Iran, eine „zweite Welle“ von Angriffen auf eine nicht identifizierte US-Basis im Irak beginne, so die halboffizielle Nachrichtenagentur Tasnim. Die IRGC droht auch, andere Länder anzugreifen, in denen US-Truppen stationiert sind.

Die US-Spitze bereitet sich bereits auf Gegenschläge vor. US-Verteidigungsminister Mark Esper und Außenminister Mike Pompeo befinden sich bereits im Weißen Haus. Auch der Generalstabschef soll schon dort sein. Trumps Kriegskabinett ist faktisch komplett anwesend.

Bislang gibt es noch keine Informationen dazu, wie schwer die Schäden an den Militärbasen sind und ob es dabei auch Verwundete oder Tote gab. Die „Operation Märtyrer Soleimani“, wie sie die Iraner nennen, könnte jedoch der Auftakt zu weiteren militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sein.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

4 Kommentare

        1. Sogar meine Partnerin (die nicht unbedingt Ahnung von Geopolitik hat) fragte mich vorhin: „Warum mischen sich die Amerikaner überall ein?“ Habs ihr in groben Zügen erklärt und sie hat nur den Kopf geschüttelt und gemeint: „Die sollen sich lieber um ihr eigenes Land kümmern.“
          Die Filipinos gelten zwar generell eher als „Amboys“ und China-kritisch, aber auch die USA werden zunehmend argwöhnisch betrachtet.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.