Der Nahe Osten wird zunehmend zu einem Disaster für die Vereinigten Staaten. Lange werden sie sich dort nicht mehr halten können.

Es ist allgemein bekannt, dass der Nahe Osten eine riesige Region voller Mirakel und Wunder ist, in der alles Mögliche und Unwahrscheinliche passieren kann. Ein solches unwahrscheinliches Ereignis ereignete sich kürzlich – Dutzende saudischer Soldaten trafen im größten syrischen Al-Omar-Ölfeld in der Provinz Deir ez-Zor im Osten der Arabischen Republik ein. Diese aufsehenerregende Nachricht stammt von der türkischen staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, die behauptet, von „lokalen Quellen“ informiert worden zu sein. Daher müssen die Informationen korrekt sein. Man kann sich nur über diese verwirrende und ehrlich gesagt enttäuschende Entwicklung wundern. Es sieht so aus, als ob Saudi-Arabien bereits keine eigenen Ölreserven mehr hat und beschloss, einfach einige von ihrem „vereidigten Alliierten“ Bashar al-Assad zu leihen.

In Wirklichkeit ist jedoch alles viel einfacher und ziemlich banal. Es ist Washington, dem das Öl oder vielmehr das Geld fehlt, um die Unternehmungen der USA im Nahen Osten zu finanzieren. Präsident Trump entschied sich daher für einen „intelligenten“ Weg und griff zu solch einem ungewöhnlichen Trick, indem er die Saudis dazu aufforderte, syrisches Öl zu „bewachen“, es wiederzugewinnen und dann die Gewinne an die USA zu überweisen. Wie das russische Sprichwort sagt: „Die Wölfe sind gesättigt und die Schafe intakt“, das heißt, beide Parteien sind erfreut. Wer wird denn jetzt sagen, dass das US-Militär zu syrischen Ölförderwerken zurückkehrt, um sie auszurauben?

Übrigens hat das russische Verteidigungsministerium bereits früher eine Erklärung abgegeben, in der behauptet wird, dass genau die USA in Syrien einen Raub im „nationalen Maßstab“ verüben, indem sie in illegal besetzten Gebieten des Landes Bodenschätze abbauen. Ein weiterer Beweis dafür sind die vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Satellitenbilder, in denen der Prozess der Gewinnung von Öl durch die Amerikaner auf syrischem Territorium und dessen anschließender Ausfuhr festgehalten wurde. Beamte des Ministeriums weisen auch darauf hin, dass die syrische Ölproduktion sowohl vor als auch nach dem Sieg über den „Islamischen Staat“ von US-Militärpersonal aktiv betrieben und genau überwacht wurde. Anschließend transportierten die Amerikaner die extrahierten Kohlenwasserstoffe mit Tankwagen zur Weiterverarbeitung außerhalb Syriens.

Gleichzeitig haben US-Drohnen ein Ölraffineriewerk in Syrien nahe der Stadt Homs getroffen, wie der syrische Außenminister Walid Muallem bei einem Treffen mit Sergej Lawrow berichtete. Er bemerkte, dass die Drohnen von einem US-Militärstützpunkt bei al-Tanf gestartet sind, der sich illegal in Homs befindet. All dies findet im Winter statt, wenn Syrer einen erhöhten Bedarf an Öl und Gas haben. Es hilft auch nicht, dass Syrien, dem das Lebensblut ausgeht, gegen zahlreiche Terroristen kämpft, die vom Westen aktiv unterstützt werden. „Syrien steht vor einer ‚methodischen Plünderung‘ seines Öls durch die Vereinigten Staaten“, sagte Walid Muallem.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.