Zufällig lief vor drei Monaten eine Simulation mit einem Coronavirus-Ausbruch in den USA. Das Ergebnis: Bis zu 65 Millionen Tote.

Von Redaktion

Bis heute Morgen hat das aus China stammende tödliche Coronavirus 26 Menschen getötet und mehr als 900 infiziert. So lauten die offiziellen Zahlen, die bislang verkündet wurden.

Nach einem Simulationslauf von vor weniger als drei Monaten könnte es jedoch noch viel schlimmer werden. Zu dieser Zeit hatte Eric Toner, ein Wissenschaftler am Johns Hopkins Center for Health Security, laut Business Insider eine Simulation einer globalen Pandemie durchgeführt, an der genau derselbe Virustyp beteiligt war.

Seine Simulation sagte voraus, dass 65 Millionen Menschen „innerhalb von 18 Monaten“ sterben könnten. Er sagte dazu: „Ich habe lange gedacht, dass das wahrscheinlichste Virus, das eine neue Pandemie auslösen könnte, ein Coronavirus ist.“

Derzeit ist der Ausbruch keine Pandemie, allerdings wurde der Virus bereits in acht verschiedenen Ländern erfasst. Toners Simulation besagte, dass fast „jedes Land der Welt“ nach sechs Monaten das Virus haben würde.

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Er kommentierte: „Wir wissen noch nicht, wie ansteckend es ist. Wir wissen, dass es von Person zu Person weitergegeben wird, aber wir wissen nicht, inwieweit. Ein erster Eindruck ist, dass dies deutlich milder ist als SARS. Das ist beruhigend. Auf der anderen Seite ist es möglicherweise leichter übertragbar als SARS, zumindest in der Gesellschaft.“

Seine Analyse verwendete ein fiktives Virus namens CAPS, das gegen jeden modernen Impfstoff resistent und tödlicher als SARS wäre. Die Simulation beinhaltete ein Virus aus Brasiliens Schweinefarmen. Der Ausbruch begann im Kleinen, und die Landwirte zeigten Symptome, bevor sie sich auf überfüllte und verarmte Gebiete ausbreiteten.

Die Simulation ergab auch, dass Flüge gestrichen wurden und die Reisebuchungen um 45 Prozent zurückgingen, da falsche Informationen in den sozialen Medien verbreitet wurden. Es löste auch eine weltweite Finanzkrise aus: Das globale BIP sank um 11 Prozent und die Aktienmärkte fielen um 20 bis 40 Prozent.

Er schloss: „Wenn wir es schaffen könnten, dass wir innerhalb weniger Monate und nicht erst nach Jahren oder Jahrzehnten eine Impfung erhalten, wäre das ein grundlegender Wandel. Es geht aber nicht nur darum, mögliche Impfstoffe zu identifizieren. Wir müssen noch mehr darüber nachdenken, wie sie weltweit hergestellt und an die Menschen verteilt und verwaltet werden.“

„Es ist ein Teil der Welt, in der wir jetzt leben. Wir sind in einem Zeitalter der Epidemien“, betonte er. Wenn man bedenkt, dass die Welt ein „Dorf“ wurde und wie überbevölkert sie bereits ist, wird seine Feststellung einem erst einmal so richtig bewusst. Man muss nur einmal sehen, wie rasch sich die Afrikanische Schweinepest verbreitet, ohne dass ein Ende abzusehen wäre…

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2 thoughts on “Coronavirus-Pandemie: Simulation errechnet 65 Millionen Tote”

  1. Impfen!!!
    Auch gegen den Klimawandel!!
    Impfen!!
    Und dann dankbar wählen gehen, weil wir so beschützt werden, dass wir uns selber ausrotten.

    Ähhh…

    Wählen!!
    Auch gegen den Klimawandel!!
    Wählen!!
    Und dann dankbar…Ääähh, Naja.

    1. Unverantwortlich, dass dieser Youtube-Kanal Odysseus ein solches Video nicht prüft und zusätzlich Desinformationen weitergibt.

      Um nur 2 (zur Beschreibung ausreichende) Fehler im Video zu thematisieren:

      1) Bei Minute 9.00 stehen bei geöffnetem Tor die Leute mit T-Shirts und Hemden im tiefen Winter dort vor grün blühenden Bäumen. und

      2) etwas später sieht man vor einem Krankenwagen einen
      am Kopf extrem stark blutenden Passanten liegen, vor
      dem ein älterer Mann ohne Atemschutz steht und
      nicht vom Personal aufgefordert wird sich aufgrund der fehlenden Maske vom verunfallten? zu entfernen.

      Es gibt noch weitere Ungereimtheiten, die es wert sind per Slow-Motion ohne Ton zu untersuchen. Das Video ist z.T. fake und so zusammen geschnitten, dass der Eindruck entsteht, es wäre millionenfache Panik. Dafür mischt man echte Bilder, wie die Schlangen in den Krankenhäusern und den Einsatz von Soldaten unter.

      Mag sein, dass die offiziellen Zahlen stark untertrieben sind. Wenn die tatsächliche Zahl Erkrankter 10.000 statt 1.000 beträgt, dann wäre die Zahl Verstorbener trotzdem gerade mal 1-2 %. Weil bei einer Inkubationszeit von 14 Tagen und einem Auftauchen des Virus erstmals Mitte November bereits tausende Menschen über die körpereigenen T-Helferzellen geheilt sein müssten. Das wäre wohl kaum verborgen geblieben. Hollywood auf chinesisch und alle machen mit.

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