Cannabis-Legalisierung – SPD-Führung dafür

Wie schon FDP, Grüne und Linke plädiert nun auch die neue SPD-Führung für die Freigabe von Cannabis. Eine parlamentarische Mehrheit ist möglich.

Von Redaktion

Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben sich für die Freigabe bestimmter bislang illegalisierter Rauschmittel ausgesprochen. „Ich bin dafür, weiche Drogen wie Cannabis zu legalisieren. Das würde Polizei und Justiz entlasten und der gesellschaftlichen Realität Rechnung tragen“, sagte Esken den Funke-Zeitungen. „Die Gesundheitsgefährdung durch Alkohol oder Cannabis ist durchaus vergleichbar.“

Walter-Borjans fügte hinzu: „Cannabis-Konsum ist Realität, und ich bin mit dem Bund der Kriminalbeamten einig, dass die Kriminalisierung mehr Probleme schafft, als sie löst.“ Wenn die SPD-Chefs ihre Bundestagsfraktion in dieser Frage hinter sich brächten und am Koalitionspartner vorbei votierten, gäbe es damit bereits eine parlamentarische Mehrheit für die Cannabis-Legalisierung.

Denn FDP, Grüne und Linke plädieren ebenfalls für eine Freigabe von Cannabis. Lediglich die Union und die AfD sperren sich dagegen und führen vor allem gesundheitliche Gründe an. In Zeiten, in denen der Kampf gegen die legalen Drogen Alkohol und Nikotin verstärkt wird, erscheint diesen Parteien eine Freigabe von Cannabis offensichtlich keine gute Idee zu sein.

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