Die Meinungsbildung wird vor allem vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Konzernmedien geprägt. Unabhängige Medien sind als Korrektiv unabdingbar.

Von Marco Maier

Demokratie braucht nicht nur Meinungs- und Pressefreiheit, sondern auch eine entsprechende Vielfalt. Jahrzehntelang waren die Menschen in Deutschland den staatlichen (öffentlich-rechtlichen) und den Konzernmedien (Springer, Bertelsmann & Co) faktisch ausgeliefert. Presseerzeugnisse kleinerer Verlage und Unternehmen konnten lediglich Nischen bedienen, bis die Verbreitung des Internets neue Möglichkeiten schuf.

Heutzutage ist das mediale Angebot zumindest im digitalen Raum um ein Vielfaches größer, als es noch vor 20, 30 Jahren der Fall war. Egal ob „links“, „rechts“, konservativ, liberal, sozialistisch, patriotisch/nationalistisch, libertär, monarchistisch, ob transatlantisch, transkontinental, Klima-alarmistisch oder Klima-skeptisch usw. – das spielt alles keine Rolle.

Wichtig ist, dass das Angebot breiter wurde und die Menschen viel mehr Möglichkeiten haben, sich zu informieren. Wenn der Staatsfunk oder die Konzernmedien etwas verschweigen bzw. verdrehen, dann können diese Medien als Korrektiv funktionieren und unter Umständen auch eine alternative Sichtweise zu bestimmten Themen bieten und andere Standpunkte darzulegen.

Doch während die etablierten (Mainstream-) Medien überall hofiert werden, legt man den kleinen, unabhängigen Medien immer wieder Steine in den Weg. Dabei gilt: je kritischer man gegenüber dem Mainstream, dem Establishment ist, umso heftiger wird der Gegenwind. Man will sich ja nicht die über Jahrzehnte aufgebaute und gepflegte Deutungshoheit einfach so wegnehmen lassen.

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