Die Linke will Deutschland zusammen mit SPD und Grünen in einen öko-sozialistischen Staat umbauen. Parteichefin Kipping macht den beiden Parteien ein Angebot.

Von Michael Steiner

Ein Blick auf die aktuellen Umfragewerte lässt zwar eine rot-rot-grüne Bundesregierung als sehr unwahrscheinlich erscheinen, doch gerade angesichts der momentanen Stärke der Grünen sollte man nichts ausschließen.

Dazu passt, dass Linkspartei-Chefin Katja Kipping Grüne und SPD dazu aufrief, mit ihrer Partei über einen sozial-ökologischen Umbau Deutschlands und die Möglichkeiten für einen rot-rot-grünen Machtwechsel zu beraten. „Die Grünen müssen sich überlegen, ob sie mit uns echten Klimaschutz oder mit der Union nur eine Simulation davon bekommen wollen“, sagte Kipping der „Rheinischen Post“.

„Ich will eine Regierung der Hoffnung. SPD, Grüne und Linke haben Gemeinsamkeiten in der Sozial- und Umweltpolitik.“ Sie sei nicht für eine Verlobung vor der nächsten Bundestagswahl. „Aber wir sollten ernsthaft debattieren, was wir gemeinsam für das Land verbessern können.“

Nötig sei ein „Sozialstaat der Zukunft“ mit einer Grundsicherung für Kinder, einer Schutzgarantie vor Armut für alle und einer universellen Grundversorgung für medizinische Angebote, Breitband und Mobilität. Eine Vier-Tage-Woche bei Lohnausgleich für niedrige und mittlere Einkommen würde die Produktivität der Beschäftigten erhöhen und den Krankenstand senken.

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Der „öko-soziale“ Umbau Deutschlands ist die neue Agenda der politischen Linken. Ganz zu schweigen vom gesellschaftlichen Umbau, der unter dieser Dreierkoalition mit noch größeren Schritten umgesetzt werden würde als ohnehin schon.

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