Der russische Präsident Wladimir Putin hat „ein Tauwetter“ in bezug auf die Beilegung der Krise in der Ukraine festgestellt. Man habe schon einiges erreicht.

Von Redaktion

Es gibt unterschiedliche Auslegungen der Minsker Abkommen, aber es gibt keine Alternative zu diesem Maßnahmenpaket, sagte der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel der Normandie 4 in Paris.

„Jede Vereinbarung ist bis zu einem gewissen Grad flexibel, und einige in Texten geschriebene Dinge können von den Seiten unterschiedlich interpretiert werden“, sagte Putin. „Ich stimme jedoch zu, dass es keine Alternative zu den Minsker Abkommen gibt und alles getan werden sollte, um sie vollständig umzusetzen“, fügte er hinzu.

Putin merkte an, dass „wir heute mehrere Aspekte der Minsker Vereinbarungen erörtert haben“. „Es gibt Dinge, die direkt umrissen werden, und es ist schwierig, hier zu argumentieren, aber es gibt auch Dinge, die als Kompromiss bei unseren Diskussionen in Minsk im Jahr 2015 entstanden sind, sodass die Seiten sie unterschiedlich interpretieren“, bemerkte Putin und fügte hinzu, er stimme in gewissem Maße den Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Flexibilität bestimmter Punkte der Minsker Vereinbarungen zu.

„Deshalb treffen wir uns, um ein gemeinsames Verständnis und in rechtlichen Aspekten den gleichen Standard zu erreichen“, betonte Putin.

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Der russische Präsident hat „ein Tauwetter“ in der Situation mit der Beilegung der Krise in der Ukraine festgestellt. „Gibt es ein Tauwetter? Ich denke, das gibt es“, bemerkte Putin. „Zunächst fand ein Gefangenenaustausch statt. Dies geschah. Wir haben es geschafft, die Streitkräfte in drei Bereichen abzubauen. Dies geschah auch. Wir haben uns jetzt im Normandie-Format getroffen und eine breite Palette von Themen besprochen und in vielen Bereichen Fortschritte erreicht. Dies ist auch geschehen“, sagte Putin.

„All diese Dinge lassen zu, dass der Prozess in die richtige Richtung verläuft“, fügte er hinzu. Der russische Präsident betonte, dass Russland alles in seiner Macht Stehende tun werde, um alle Probleme und ungelösten Konfliktfelder zu lösen.

Putin betonte, dass es für die Konfliktparteien besonders wichtig sei, einen direkten Dialog aufzunehmen und eine Einigung zu erzielen. „Kein Konflikt in der Welt wurde ohne einen direkten Dialog zwischen den Konfliktparteien gelöst“, stellte er fest.

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One thought on “Putin: Es gibt keine Alternative zum Minsker Abkommen”

  1. An unsere willfährigen Merkeljünger.
    Juristenvokabular in Wort oder Schrift steht für das was es ist:
    angezetteltes Endlos streiten.
    Hingegen ein saubere Geist, ein klarer Wille liefern unmissverständliche eindeutige Resultate.
    Wer es vorzieht sein tägliches Bad mit Schlamm zu versetzten, brauch hinterher nicht jammern, wenn ihn das Moor eines Tages einholt und bis zur Nase steht.
    Jedem das seine.

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