Lawrow erörtert die Beilegung von Nahostkrisen mit den Botschaftern der arabischen Länder

Die Seiten bekräftigten ihr Engagement für einen engeren politischen Dialog in allen Fragen der Stärkung von Frieden und Sicherheit im Nahen Osten und in Nordafrika.

Von Redaktion

Fragen des Friedens und der Sicherheit im Nahen Osten standen im Mittelpunkt des Treffens des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit den Botschaftern der arabischen Länder und Vertretern der Mission der Arabischen Liga in Moskau, teilte das russische Außenministerium am Montag mit.

„Die Seiten tauschten sich über verschiedene Aspekte der russisch-arabischen Zusammenarbeit aus. Besonderes Augenmerk galt den Einigungsbemühungen in Syrien, im Jemen, in Libyen und auf palästinensisch-israelischer Ebene“, sagte das Ministerium.

Die Seiten bekräftigten ihr Engagement für einen engeren politischen Dialog in allen Fragen der Stärkung von Frieden und Sicherheit im Nahen Osten und in Nordafrika. „Sie betonten, dass die Bemühungen, Lösungen für die Probleme dieser Region zu finden, unter strikter Einhaltung des Völkerrechts und ohne Konfrontation über einen inklusiven, respektvollen und gleichberechtigten Dialog unternommen werden sollten“, stellte das Ministerium fest.

Die Teilnehmer des Treffens waren sich einig, dass Anstrengungen erforderlich sind, um die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen Russland und der Arabischen Liga in den Bereichen Politik, Handel und Wirtschaft, Investitionen und Kultur zu stärken.

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Moskau zeigt damit erneut auf, dass es im Gegensatz zu Washington nicht auf eine einseitige und konfrontative Linie setzt, sondern möglichst unvoreingenommen mit allen Parteien Gespräche führen möchte um so bestehende Probleme zu lösen. Gerade bei den verhärteten Fronten im Nahen Osten ist eine konstruktive Vermittlungsrolle wichtig, damit den Hardlinern die Zügel aus der Hand genommen werden können.

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Erst vor wenigen Wochen hat Moskau beispielsweise erklärt, mit Teheran ebenso gute Beziehungen zu pflegen wie mit Jerusalem und sich nicht für eine Seiten entscheiden müssen zu wollen. Vielmehr setze man auf Vermittlung und Diplomatie, um die Spannungen abbauen zu können.

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