Kohlekraft: Deutschland raus – andere Länder rein

Während Deutschland, die USA und andere Industrieländer steigen aus der Kohlekraft aus. Doch vor allem ärmere Staaten steigen in die Kohleverstromung ein.

Von Michael Steiner

Das wird Greta Thunberg und ihre grünen Freunde nicht freuen: immer mehr Staaten bauen Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung, während Deutschland, die USA und andere Industrieländer ihre Kapazitäten im Namen des Klimaschutzes abbauen wollen.

Unter anderem Ägypten, Bangladesch, die Mongolei und Pakistan wollen auf die vergleichsweise günstige Stromproduktionsquelle setzen, da die Kohleverstromung auch eine gleichbleibende und frei regelbare Produktion von Elektrizität ermöglicht, was bei Wasser, Wind und Sonne nicht im selben Maße möglich ist.

Auch die Türkei, Indonesien und Vietnam setzen verstärkt auf Braun- und Steinkohle, um den steigenden Strombedarf zu decken. Damit findet eine Kompensation des Rückgangs in den Industrieländern statt, so dass der Verbrauch global betrachtet weiterhin steigt.

Und was macht die Bundesregierung? Sie nimmt deutsches Steuergeld in die Hand und schreibt in ausgewählten Staaten ein Förderprogramm für Alternativen zum Kohleeinstieg aus. So weit geht der Klimawahn in Deutschland schon – ganz nach dem alten Spruch, wonach am deutschen Wesen die Welt genesen soll.

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