DUH attackiert deutsche Autoindustrie

Die Autoindustrie in Deutschland setze zu wenig auf E-Autos, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. Doch rechnen kann man bei dem Verein offenbar nicht.

Von Michael Steiner

Ungeachtet dessen, dass eine totale Elektro-Motorisierung auf den Straßen ein Unding ist, übt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) scharfe Kritik an der Automobilindustrie in Deutschland. So monierte der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch gegenüber der „Welt“, dass sich im Jahr 2019 „unter den ersten 20 der weltweit am meisten zugelassenen Elektroautos“ kein einziges aus deutscher Produktion befunden habe.

In Gesprächen mit Vorständen deutscher Automobilkonzerne „wird immer deutlicher eingeräumt, dass man sich verkalkuliert hat“. Die deutsche Autoindustrie müsse ihre „kompetentesten Ingenieurteams von diesen nicht mehr zeitgemäßen Klimakiller-Pkws abziehen und sich auf die Entwicklung und Markteinführung effizienter und konkurrenzfähiger batteriebetriebener elektrischer Fahrzeuge fokussieren“. Er warnte: „Die deutsche Autoindustrie fährt mit Tempo 200 gegen eine Betonmauer, wenn sie weiter Klimakiller und Stadtpanzer baut.“

Doch: wenn von den monatlich rund 300.000 neu zugelassenen Pkw in Deutschland auch nur die Hälfte Elektrofahrzeuge wären – wie viel Kobalt müssen geschundene Kinderhände dafür aus den Minen im Kongo kratzen? Wie viel Lithium muss dafür mit enormem Ressourcenverbrauch gewonnen werden?

Eine kleine Rechnung für die DUH: Ein 90-kWh-Akku braucht für die Kathode rund 13 Kilogramm Kobalt. Das wären 24.000.000 Kilogramm (oder 24.000 Tonnen) im Jahr. Zum Vergleich: die globale Jahresproduktion liegt bei 124.000 Tonnen. Deutschland allein würde damit schon rund ein Fünftel der globalen Kobaltförderung beanspruchen. Bei einer vollständigen Umstellung auf E-Autos wären es schon rund 40 Prozent.

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Doch das interessiert einen Herrn Resch von der DUH nicht. Während die Grünen die Zulassung von Verbrennungsmotoren im Jahr 2030 fordern, will er dies deutlich früher umgesetzt haben. Resch sagte, „dass 2025 reine Verbrennungsfahrzeuge nicht mehr neu zugelassen werden sollen“. Allenfalls „für eine kurze Übergangsphase“ könne er sich „als Alternative zum reinen Elektroantrieb noch hocheffiziente Verbrenner-Hybrid-Antriebe vorstellen“.

Offenbar gehört ein gewisses Maß an Weltfremdheit dazu, um solch einen Posten in einem privaten Verein zu erhalten, der auch noch mit Steuergeldern gefördert wird, damit solche Positionen öffentlich propagiert werden können. Ganz zu schweigen von Drohungen gegen Politiker, wie der Forderung nach Beugehaft für Ministerpräsidenten wie Markus Söder (CSU) und Winfried Kretschmann (Grüne), die bei der Umsetzung von Fahrverboten zu zögerlich seien. Der Europäische Gerichtshof habe bestätigt, nationale Gerichte „müssen sogar Zwangshaft anordnen, wenn Politiker sich beharrlich weigern, rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidungen, wie zum Schutz der EU-weit geregelten Luftreinhaltewerte, nachzukommen“.

Und wenn Zwangsgeld nicht erfolgreich gewesen sei, sei „als nächste Stufe Beugehaft“ vorgesehen. Resch fügte hinzu: „Bevor die Handschellen bei Herrn Söder klick machen, muss er ja nur seinen Füller aus dem Jackett ziehen und unterschreiben, was ihm das Gericht rechtskräftig auferlegt hat.“

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Ein Kommentar

  1. Die DuH unterstützt bewusst oder unbewusst die Ziele der NWO wie Soros und die Politiker. Dabei geht es um Völkeraustausch, Bevölkerungsreduzierung, Abschaffung der Freiheit (kein Individualverkehr), den erfundenen, menschengemachten Klimawandel um den Globalisten Einkünfte ohne Gegenleistung zu sichern und vor allem das zusammenbrechende, verbrecherische Finanzsystem mit Schuldzinsen, ebenfalls ohne Gegenleistung. Die Globalisten und ihre NWO werden gerade jetzt ausgehend von den USA in Verbund mit Russland und China weltweit in eine multipolare Welt umgewandelt, wo nicht nur die globalen Eliten profitieren auf Kosten der gesamten Menschheit, die rechtelos als Cyborg für dieses asoziale, empathielose Pack arbeiten sollen. Man kann es daran erkennen, dass Soros, ein wichtiger Vertreter der NWO, ins Visier der Justiz geraten ist. England und auch der Justizminister der USA Barr werden sich aber jetzt endlich um Soros und seine Aktivitäten kümmern wie man unter http://www.verbindediepunkte.de #304erfahren kann.

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