Physisches Gold gilt als Absicherung für den nächsten Crash. Die Reichen dieser Welt wissen das nur zu gut – und beginnen sich damit einzudecken.

Von Marco Maier

Wer die globalen Vermögenswerte betrachtet wird feststellen, dass sehr viel davon auf die – meiner Ansicht nach deutlich überbewerteten – Aktienmärkte und Immobilienbestände fällt. Fiktive Werte, die durch die Geldschwemme der Zentralbanken aufgebläht wurden und somit mit den realwirtschaftlichen Gegebenheiten nicht mehr korrelieren. Ein Umstand, der früher oder später zu einer drastischen „Korrektur“ (also einem Crash) führen muss.

Als Beispiel: Ein Wohngebäude, das um 2 Millionen Euro in einer guten Lage gebaut wurde, ist eben auch nur diese 2 Millionen Euro (mit sinkender Tendenz durch Abnutzung) wert. Das Grundstück auf dem es steht wird je nach wirtschaftlicher Lage unterschiedlich bewertet – Durch die Geldschwemme und die steigende Nachfrage derzeit eben höher. Bei einer Korrektur auf den Finanzmärkten geht es hingegen scharf nach unten, weil sowohl Schulden als (dadurch bedingt) auch Vermögen(-sansprüche) „vernichtet“ werden. Liegt der Marktwert jetzt beispielsweise bei 5 Millionen Euro für die Immobilie samt Grundstück, fällt der Wert eben auf 3 oder nur mehr 2 Millionen zurück.

Ähnlich bei den Aktien. Deren Preise spiegeln normalerweise die realen Werte (Immobilien, Maschinen, Patente usw.) plus (Gewinn-/Rendite-)Erwartungen an die Zukunft wider. Doch auch hier sorgte die Geldschwemme dafür, dass ein enormer Gap zwischen den Marktwerten und den tatsächlichen Werten entsprechend der standardmäßig geltenden Normen (mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis als wichtigem Indikator) entstand.

Die Reichen dieser Welt wissen das, haben aber kaum Möglichkeiten, sich dem allem zu entziehen. Wohin mit den Millionen und Milliarden? Nun, nicht wenige von ihnen scheinen sich inzwischen auf eine Wertanlage zu konzentrieren, die als wertbeständig und krisenfest gilt: Gold. Und da weniger auf „Papiergold“ und verstärkt auf physisches Gold. Dies zeigt auch ein Bericht der Großbank Goldman Sachs.

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Nun, Märkte werden gerne von einem Herdenverhalten dominiert. Die steigende Nachfrage hinsichtlich physischen Goldes kommt nicht von ungefähr. Immerhin bieten ausreichende Goldvorräte eine Möglichkeit, nach einem umfassenden Kollaps mit einem Startvorteil loszulegen und sich so einen Vorsprung gegenüber Konkurrenten zu verschaffen.

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One thought on “Die Reichen der Welt horten immer mehr physisches Gold”

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