Weil die meisten Menschen Bargeld nach wie vor bevorzugen, sucht man neue Wege, dieses ihnen madig zu machen. Es geht immer weiter voran…

Von Marco Maier

Die globalen Eliten hassen das Bargeld. Nicht umsonst hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in einem Papier mit dem Titel „The Macroeconomics of De-Cashing“ den Zentralbanken und Regierungen „Empfehlungen“ gegeben, wie man dieses den Bürgern madig machen kann. Den Menschen soll die Lust auf Bargeld vergehen, so dass sie möglichst nur noch bargeldlos zahlen.

Ein Vorschlag lautet beispielsweise, große Denominationen von Banknoten abzuschaffen. Stellen Sie sich vor, die größte Note wäre nur mehr der 20 Euro-Schein. In China beispielsweise ist der größte Schein die 100 Yuan-Note und hat einen Gegenwert von knapp 13 Euro. Auf den Philippinen sind 1000 Peso (knapp 18 Euro) die größte Banknote und 100 brasilianische Reais entsprechen derzeit knapp 22 Euro. Es ist anzunehmen, dass es in diese Richtung weitergehen wird – auch in Europa und anderen entwickelten Ländern.

Auch die Einführung von Obergrenzen für Barzahlungen gehört zu diesen Maßnahmen. Viele Länder haben diese bereits umgesetzt. Dann kommen noch Gebühren für die Behebung von Bargeld bei den Geldautomaten hinzu, sowie Gebühren für die Einzahlung von Bargeld auf Konten (was vor allem den Einzelhandel aber auch die Sparschweine der Kinder betrifft).

Auch die Abwertung von Bargeld gegenüber Digitalgeld ist im Gespräch. Das heißt: Negative Zinsen auf Cash. In den Geschäften beispielsweise könnte ein Produkt mit 19,90 Euro ausgezeichnet werden, doch wer bar bezahlt, muss 20,10 Euro bezahlen, während der Bargeldlos-Zahler den ausgezeichneten Preis bezahlt. Und durch die Negativzinsen würde dieser Unterschied von Jahr zu Jahr immer weiter anwachsen.

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Sehen Sie wohin das führt? In die bargeldlose Gesellschaft, in der die Finanzunternehmen (egal ob nun private Banken oder auch Dienstleister wie Paypal) die totale Kontrolle über das Geld der Menschen ausüben. Beim Bargeld ist es noch so, dass die Zentralbanken zumindest eine gewisse Kontrolle besitzen, doch in einer bargeldlosen Welt sind wir alle den Finanzkonzernen ausgeliefert, die jede Transaktion nachvollziehen können. Ein Knopfdruck genügt, um die finanzielle Existenz eines jeden Einzelnen zu zerstören.

Gerade für Oppositionelle und Systemkritiker wird dies zu einer existentiellen Gefahr. Schon jetzt werden einzelnen Personen und Organisationen Bankkonten gesperrt bzw. verweigert und auch Paypal & Co als alternative Zahlungsdienstleister schließen immer wieder Accounts. Wenn dann auch noch das Bargeld abgeschafft wird – was dann?

Wir werden jedoch momentan genau in diese Richtung gedrängt. Klar, die Regierungen behaupten noch, dass man keine Pläne habe das Bargeld abzuschaffen. Aber solche Äußerungen gab es auch mal zur Berliner Mauer…

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One thought on “Bargeldabschaffung – Cash soll den Menschen madig gemacht werden”

  1. Sobald es der oberflächlich, gedankenlos in den Tag hinein lebende „Bürger“ schnallt, wird die Klappe der Falle geschlossen sein. Der Rückweg gleich inexistent.
    Eine Umkehr, die dabei in den Sternen steh tüber Jahrzehnte andauern, begleitet von bitterster Not.
    Ein Meer an Leuten, speziell jene mit geringen Einkommen sind schachmatt gestellt.
    Sie heben ihr verdientes Narrenmatt eingefahren.
    Demokratie erhalten, bedeutet nämlich auch Pflichten erfüllen und nicht unbekümmert in den Tag hinein leben oder etwa die täglich Sau rauslassen und dies zu jeden Preis.

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