Man könnte denken, Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer plant die Gründung eines neuen Afrikakorps. Sie will die Bundeswehr in Afrika „effektiver“ einsetzen.

Von Redaktion

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Bundeswehr von 2020 an in Afrika „effektiver“ einsetzen. „Was unseren militärischen Beitrag angeht, wird es darauf ankommen, die im Frühjahr auslaufenden Bundestagsmandate für die UN-Mission MINUSMA und die europäische Ausbildungsoperation EUTM Mali für die Zukunft noch effektiver zu gestalten“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Rheinischen Post“.

Die Stabilität der Sahel-Zone sei maßgeblich für das Leben der Menschen in weiten Teilen Afrikas. „Und sie wirkt sich auch auf unsere Sicherheit in Europa aus“, unterstrich die Verteidigungsministerin. Die Sicherheitslage sei angespannt und sehr komplex. Um die betroffenen Staaten zu unterstützen, müsse vernetzt vorgegangen werden. Es gehe „ganz wesentlich um sozialen Ausgleich und um Entwicklungsperspektiven für die Bevölkerung“.

Was Kramp-Karrenbauer nicht anspricht: die Sahel-Zone war französisches Kolonialgebiet und gilt als die ärmste Gegend der Welt. Die dortigen Zustände gelten als Nährboden für Extremismus und Konflikte. Ein militärischer Einsatz kann lediglich ein paar Symptome bekämpfen, nicht jedoch die Ursachen.

Wie soll die Bundeswehr in Mali beispielsweise für den „sozialen Ausgleich“ und „Entwicklungsperspektiven für die Bevölkerung“ sorgen?

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One thought on “Afrika: AKK plant „effektiveren“ Einsatz der Bundeswehr”

  1. Wenn Weiber die Hosen an haben, dann sieht man was rauskommt.
    Zu schämen. Die Nie wieder Krieg Generation!!

    Einziger Trost:
    Aus einem lahmen Gaul wird kein Rassehengst. Da ja auch immer wieder betont wird das Wort Rasse zu unterlassen
    kann man davon ausgehen, dass die Alternative etwas zwischen drin sein soll.
    Was liegt da näher als der Gedanke von der Schwuchtel auf dem Tablett?

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