Ganze zwei Prozent der Fläche Deutschlands müssten für Windkraftanlagen bereitgestellt werden, so Grünen-Fraktionschef Hofreiter.

Von Redaktion

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat ein „klares Bekenntnis“ der Bundesregierung zum Windkraftausbau gefordert. „Wir brauchen eine Strategie, damit in Deutschland zwei Prozent der Fläche für Windanlagen zur Verfügung stehen“, sagte Hofreiter der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Das wären mehr als 7.000 Quadratkilometer und entspricht in etwa der Fläche Mittelfrankens oder Oberfrankens.

Hofreiter nannte es „unverantwortlich“, dass die Bundesregierung den Windregionen speziell im Norden ihr wirtschaftliches Standbein raube. „Die pauschalen Bauverbote dieser Bundesregierung tragen nicht zur Akzeptanz von Windenergie bei und sind Gift für unsere Wirtschaft. Damit würgt das Kabinett diese Zukunftsbranche in Deutschland weiter ab“, warnte der Grünen-Politiker.

Mit Hinweis auf das 1000-Meter-Abstandsgebot zwischen Windanlagen und Häusern sagte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion: „Es macht keinen Sinn, jetzt um die Anzahl der Häuser oder ein paar Meter mehr oder weniger zu feilschen, die Idee von bundesweiten Mindestabständen muss ganz vom Tisch.“ Nötig sei jetzt ein Sofortprogramm, um die Arbeitsplätze dieser Branche in Deutschland zu halten.

Wichtig sei auch, dass Anwohner und Kommunen an der Erfolgsgeschichte der Windenergie beteiligt werden – auch finanziell. „Das würde wirklich für Akzeptanz sorgen“, sagte Hofreiter.

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Zur Zukunft der Windenergie werden an diesem Freitag die Regierungschefs der fünf Nordländer auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Stellung nehmen.

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One thought on “Windkraftwerke: Hofreiter will zwei Prozent der Fläche Deutschlands reservieren”

  1. Die Mist-Grünen! Auf einmal geht es ihnen um Arbeitsplätze. Die Arbeitsplätze, die durch grüne Wahnsinnspolitik vernichtet werden, sind ein vielfaches dessen, was der Hofreiter hier in der Windkraft-Industrie vorgibt, retten zu wollen. Aber das geht ihm an seinem Öko-A… vorbei.

    Und überhaupt… ich kann es einfach nicht verstehen. Bei Laufkraftwerken, die energietechnisch durchaus sinnvoll sind, weil wesentlich höhere Energiedichte, weiß jeder alles über die möglichen, ökologischen Folgen einer solchen Anlage. Aber bei Windkraft ist alles wurscht. Windkraft setzt alles außer Kraft, sogar den logischen Menschenverstand. Nicht nur, dass es klare Indizien dafür gibt, dass Windkraftwerke durch Infraschall und Schattenwurf negative Folgen für Anrainer haben (aber wir scheißen auf die 1km-Grenze, typisch Grün) und massive Schäden an der Fauna verursachen (Vögel, Insekten, Fledermäuse). Es verdichten sich auch die Hinweise, dass die massive Entnahme von Energie aus den Wettersystemen eine primäre Rolle bei den aktuellen Dürren und Trockenperioden in Europa spielen. Aber auch dass interessiert einen wackeren Ökokrieger nicht die Bohne.

    Grün muss es werden, auch wenn die Natur dabei kaputt geht.

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