Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. In den Vereinigten Staaten nimmt die Ungleichheit immer weiter zu.

Von Marco Maier

Für immer noch viele Menschen auf der Welt sind die Vereinigten Staaten von Amerika ein Vorbild. Das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, dessen Image vor allem von Hollywood aufgebaut und verbreitet wurde, ist nach wie vor eines, welches mit Wohlstand und Freiheit verbunden wird. Zwei Dinge, bei denen Propaganda und Realität immer weiter auseinanderklaffen.

So nimmt der Anteil am gesamten Vermögen der unteren 90 Prozent (also Unter- und Mittelschicht) seit Mitte der 1980er-Jahre immer weiter ab, nachdem sie jahrzehntelang einen Zuwachs verzeichnen konnten. Der „American Dream“ war einige Zeit lang real, doch seitdem geht es nur noch bergab.

Im Gegenzug konnten die Superreichen – die Top 0,1 Prozent – Dank der Umverteilung von unten nach oben und der Geldschwemme der Zentralbanken einen immer größer werdenden Anteil des Vermögens für sich beanspruchen. Inzwischen, dies zeigt auch die nachfolgende Grafik, besitzen die Superreichen wieder so viel wie die untersten 90 Prozent. Eine Situation wie damals während der „Großen Depression“.

Aber das ist noch nicht alles. Seit Ende der 1970er-Jahre erwirtschaften die Top-Verdiener (das oberste Prozent) einen immer größer werdenden Anteil am gesamten Volkseinkommen. Dieser stieg von rund 11 auf mittlerweile über 20 Prozent. Im Gegenzug geht es bei den Geringverdienern (die untersten 50 Prozent) bergab. Hatten sie damals noch rund 20 Prozent des gesamten Einkommens, sind es heute nicht einmal mehr 13 Prozent.

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