Die Energiewende in Deutschland ist an Schwachsinnsaktionen kaum zu überbieten. Dies zeigt sich auch an der Rodung von Wäldern für die Windkraft.

Von Michael Steiner

In den letzten zehn Jahren wurden nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums in Deutschland rund 1.400 Hektar Waldfläche für den Bau von Windkraftanlagen gerodet. Dies entspricht in etwa der Fläche von 2.000 Fußballfeldern. Und darauf wurden dann etwa 2.000 solcher Windenergieanlagen errichtet.

Für den angeblichen Klimaschutz holzt man also Bäume ab, versiegelt daraufhin die ganzen Flächen mit Beton und stellt Windräder drauf, die dann dafür auch noch Unmengen an Insekten, Vögel und Fledermäuse zerhäckseln. Und als ob das noch nicht genug wäre, werden die Betonfundamente oftmals nicht einmal mehr abgebaut und das Recycling der Flügel dieser Windkraftanlagen entpuppt sich als äußerst schwierig.

Im Namen des „Klimaschutzes“ wird inzwischen so viel Schindluder getrieben, dass man sich fragt, ob dies wirklich das Ziel ist – oder vielleicht einfach nur ein Vorwand, um in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Geld abzukassieren. Ein Ablasshandel für die Klimareligion?

Man muss nur bedenken, dass in Deutschland insgesamt rund 29.000 solcher Windkraftanlagen stehen und allein zwischen 2014 und 2018 insgesamt 1.539 Stück zurückgebaut wurden. Größtenteils dürften die Betonsockel noch herumstehen…

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2 thoughts on “Tausende Bäume starben für Windkraftanlagen…”

  1. Das sind die offiziellen Forstflächen, die im Artikel benannt wurden. Hinzu kommen diverse Klein- und Kleinstflächen auf offiziellen landwirtschaftlichen Flächen.

    Auf sogenannten Brachflächen (Flächen die sich aufgrund ihrer Struktur oder ihres Grundrisses nur schlecht oder gar nicht mit Großmaschinen bearbeiten lassen) hatten unsere Vorfahren mit Sinn und Verstand abgestufte Bepflanzungen vorgenommen (Sträucher, Büsche, Hecken, Bäume). Sie hielten damit Unkräuter niedrig, bzw. verhinderten sie, schützten vor Winderosion, boten diversen Insekten und Vögeln – die wiederum der Bestäubung und der Schädlingsbekämpfung dienten, also willkommene Plätze.

    Heute stehen dort Windanlagen. Die noch verbliebenen Vögel fallen dem Rotorschlag zum Opfer.

    So sieht grüne Umweltpolitik in live und echt aus.

    Die nächsten Holzungen haben bereits begonnen, diesmal innerstädtisch. Bäume haben die Eigenschaft, dass sie den G5-Empfang beeinträchtigen, deshalb müssen sie gnadenlos weg. Damit steigt in den Sommermonaten dann die Innenstadttemperatur und die Schadstofffilterung durch das Laub der Bäume entfällt.

    Grüne Politik, die inzwischen von allen etablierten Parteien betrieben wird, ist ein Verbrechen an der Natur und damit am Menschen. Für mich unerklärlich, dass das nicht bis in die Hirne der Wähler dieser Parteien vordringt.

  2. Rein rechnerisch benötigt ein Windkraftanlage also eine Fläche von 50m² also 7m x 7 m .

    Auf dieser Fläche ließen sich die angeblich so zahlreich geschredderten Vögel leicht finden – nur hat man da bislang nichts gefunden.

    Mit Übertreibungen sollte man also sorgsam umgehen, sonst erreicht man das Gegenteil.

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