Das syrische Außenministerium sagte, dass die Türkei „trotz der Vereinbarungen, die zuvor im Rahmen von Verhandlungsprozessen in Astana und Sotschi getroffen wurden, weiterhin Verbrechen begeht“.

Von Redaktion

Damaskus hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, Druck auf Ankara auszuüben, damit die Türkei ihr aggressives Vorgehen in Nordost-Syrien einstellt. Dies widerspräche nach Angaben der Regierung den Vereinbarungen von Astana und Sotschi, so das syrische Außenministerium in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung.

„Die Arabische Republik Syrien verurteilt entschieden die kriminellen Angriffe der türkischen Besatzungsmächte auf das syrische Volk und fordert die internationale Gemeinschaft auf, Einfluss auf Ankara zu nehmen, um ihre Aggression einzustellen“, zitierte die Nachrichtenagentur SANA die Erklärung.

Das Ministerium behauptet, dass die Türkei „trotz der Vereinbarungen, die zuvor im Rahmen der Verhandlungsprozesse in Astana und Sotschi getroffen wurden, weiterhin Verbrechen begeht“. Die Erklärung unterstreicht, dass diese Maßnahmen „dem Völkerrecht und dem humanitären Völkerrecht in vollem Widerspruch stehen“.

Die Türkei geht massiv gegen kurdische Milizen in der Region vor. Die Volksschutzeinheiten (YPG), Teil der von den USA unterstützten sogenannten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF), haben sich mit den Kurden in der Türkei (v.A. der PKK) verbündet und stehen in Opposition zu den Kurden im Nordirak, die eher gute Beziehungen zu Ankara pflegen.

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