Bild: US-Army

Um das Erdöl Syriens zu „sichern“ (eher zu rauben), bauen die US-Truppen bereits zwei neue Basen in der Provinz Deir ez-Zor.

Von Redaktion

Die staatlichen Medien der Türkei berichten, dass die Vereinigten Staaten zwei neue Militärstützpunkte in der ölreichen syrischen Provinz Deir ez-Zor planen, die sich derzeit im Bau befinden, nachdem in den vergangenen Tagen Konvois von US-Spezialeinheiten auf Patrouille waren.

Die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unter Berufung auf lokale Quellen, die Stützpunkte seien im Bau, wie der Zustrom von schwerem Gerät beweise:

Während das von der Anadolu-Agentur aufgenommene Bildmaterial zeigt, dass viele Baumaschinen in Betrieb genommen werden, wurde bekannt, dass die USA 250 bis 300 zusätzliche Soldaten, gepanzerte Fahrzeuge, schwere Waffen und Munition in die Region geschickt haben.

Der Bericht fügte hinzu: „Die Militärbasen werden im Gebiet der 113. Brigade und in der Nähe der Region al-Sur gebaut“, so die Quellen.

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In Deir ez-Zor, einschließlich Al-Omar, Conoco und Rumeilan, befinden sich die größten Ölfelder Syriens, auf die der größte Teil des heimischen Energiebedarfs entfällt.

So besetzen US-Truppen syrische Ölfelder

Eine US-Koalitionserklärung bestätigte vergangene Woche, dass amerikanische Truppen in Syriens ölreicher Region östlich des Euphrats „neu positioniert“ werden, um „kritische Infrastrukturen zu schützen“ – nach Trumps Einführung seines umstrittenen Plans „Sicherung des Öls“.

Vor Tagen warf Russland den Vereinigten Staaten vor, das zu stehlen, was zu Recht der syrischen Regierung und dem syrischen Volk gehört. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, behauptete zuvor, die US-Regierungsbehörden hätten in Syrien über 30 Millionen US-Dollar pro Monat für die Ölförderung erhalten.

Als Antwort auf die türkischen Medienberichte vom Dienstag über die Errichtung von zwei neuen amerikanischen Militärstützpunkten östlich des Euphrats sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Vershinin: „Jegliche Maßnahmen – wir sprechen derzeit nicht über etwas Besonderes – welche die Vereinigten Staaten unternehmen um sich in Syrien militärisch präsent zu halten, ist aus unserer Sicht und nach internationalem Recht inakzeptabel und illegal.“

In den letzten Tagen sind mehrere Bilder aufgetaucht, die bestätigen, dass das Pentagon tatsächlich eine Politik der „Sicherung des Öls“ eingeleitet hat, obwohl nicht alle syrischen Öl- und Gasfelder östlich des Euphrats Zeuge des Einmarsches der US-Streitkräfte waren.

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