Schon 2015 haben IS-Milizen US-amerikanische TOW-Raketen bei Palmyra eingesetzt. Bild: Youtube

Von der Türkei unterstützte Dschihadisten wurden dabei gefilmt, wie sie syrische Kurden mit von der CIA gelieferten Raketen beschossen.

Von Redaktion

In Nordsyrien haben von der Türkei unterstützte „moderate“ Dschihadisten die vom US-Verteidigungsministerium unterstützten kurdischen YPG-Milizen beschossen. Und zwar mit US-amerikanischen Raketen, die offenbar vom US-Auslandsgeheimdienst CIA geliefert wurden.

Genau das zeigt es. Zuvor hatte die CIA die Panzerabwehrraketen BGM-71 TOW auf dem syrischen Schlachtfeld eingeführt und die fortschrittlichen Waffen an die sogenannten „gemäßigten Rebellen“ der Freien Syrischen Armee (FSA) abgegeben, um als Teil der Operation ‚Timber Sycamore‘ (die fehlschlug) einen Regimechange gegen Assad durchzuführen.

Kritiker der CIA-Bemühungen in Syrien wiesen schnell darauf hin, dass solche amerikanische Hardware unweigerlich direkt an die Dschihadisten von IS und Al-Qaida gehen würde. Genau dies geschah, als sogar die Massenmedien und Experten zur Dokumentation gezwungen wurden, da Washington letztendlich versuchte, sunnitische Dschihadisten einzusetzen, um die syrische Regierung zu stürzen.

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Und jetzt setzt die von der Türkei unterstützte Free Syrian Army (TFSA), besser bekannt als Syrian National Army, dieselben von der CIA gelieferten TOW-Raketen gegen Amerikas derzeitigen Stellvertreter in Syrien, die kurdisch geführten syrischen demokratischen Streitkräfte (SDF), ein. Dies geschieht im Rahmen von Erdogans „Operation Peace Spring“.

Es ist gut dokumentiert, dass die türkischen Invasionskräfte der syrischen Nationalarmee aus ehemaligen Dschihadisten des IS, der al-Nusrah und FSA bestehen … die eindeutig ihre CIA-Spielzeuge mitgebracht haben.

„Das US-Militär könnte von seinen eigenen Raketen im Nahen Osten angegriffen werden“, warnte Newsweek Anfang des Jahres. Nun ja…

Dies bedeutet, dass amerikanische Green Berets und andere „Berater“ von Spezialeinheiten, die immer noch mit kurdischen SDF-Einheiten in der Nähe der Ölfelder in Deir Ezzor und der Provinz Hasakah zusammenarbeiten, ironischerweise auf der Empfangsseite von US-Raketen stehen könnten.

Nur ein weiterer Tag in Washingtons langfristigem verdeckten Krieg in Syrien, und noch ein weiteres Beispiel dessen, was viele von uns vor Jahren gewarnt hatten, was passieren würde und wieder einmal genau zum Tragen kommt. Und dennoch ist Washington immer noch süchtig nach Regimewechselkriegen im Nahen Osten.

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