Solarminimum: Droht ein frostiger Winter?

Wissenschaftlern zufolge drehte die Sonne ins Solarminimum. Dieser Winter könnte frostig kalt werden.

Von Marco Maier

Wissenschaftler sagen uns, dass die Sonnenaktivität während eines „Sonnenminimums“ sehr leise wird, und wenn die Sonnenaktivität sehr leise wird, neigen wir dazu, sehr kalte Winter zu haben. Und in den letzten Monaten war die Sonnenaktivität sehr, sehr gering. Tatsächlich haben wir seit dem 2. November überhaupt keine Sonnenflecken mehr gesehen:

Wir haben seit dem 2. November keine Sonnenflecken mehr gesehen und zu diesem Zeitpunkt waren sie nur für zwei Tage sichtbar, und davor seit dem 2. Oktober keine Sonnenflecken mehr.

Nun stellt sich die Frage, wie stark sich das auf das globale Klima auswirken wird. Nordamerika beispielsweise erlebt bereits jetzt einen Kälteeinbruch und einige Meteorologen gehen von einem sehr kalten und schneereichen Winter aus. Ähnliches könnte auch in Europa passieren.

So erwartet man beispielsweise in Schottland den „kältesten Winter seit zehn Jahren“ mit frostigen Temperaturen:

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Für Schottland wird der kälteste Winter seit 10 Jahren prognostiziert – mit Tiefsttemperaturen von -13 ° C, Schnee, Eis und Reiseproblemen.

Der schlimmste Winter seit 2009/10 steht vor der Tür, da die Sonne am schwächsten Punkt ihres 11-jährigen Stärkezyklus ist, sagte The Weather Company, der weltweit größte kommerzielle Prognostiker.

Als die Kraft der Sonne das letzte Mal so niedrig war wie jetzt, erlebte Schottland den bitteren Winter 2009/10, den kältesten Winter Großbritanniens seit den 1970er Jahren und den Big Freeze 2010, mit dem kältesten Dezember, den es je gab.

Nun ja, wenn wir tatsächlich ins „Maunder Minimum“ übergehen, dürften die nächsten Jahre ziemlich frostig werden. Der Sonnenfleckenzyklus verschwand zwischen 1645 und 1715 praktisch, und dies führte zu bitterkalten Temperaturen, katastrophalen Ernten und Hungersnöten, die Millionen und Abermillionen Menschen auf der ganzen Welt töteten.

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