Der Blutzoll der US-Kriege und Militäreinsätze wächst tagtäglich an. Seit 2001, 9/11, kosteten sie mindestens 3,1 Millionen Menschen das Leben.

Von Marco Maier

Seit nunmehr 18 Jahren dauert der „Krieg gegen den Terror“ der USA und ihrer Verbündeten nun an. Ein Krieg, der jedoch nur noch mehr „Terroristen“ erschuf und in den Zielländern der militärischen Interventionen den Hass auf die Vereinigten Staaten nur noch weiter verbreitete.

Für die Amerikaner selbst heißt dies, nicht nur selbst rund 15.000 Soldaten, Söldner, Mitarbeiter humanitärer Organisationen und Journalisten verloren zu haben, sondern zusätzlich auch noch hunderttausende verwundete, verstümmelte und traumatisierte Veteranen zu Hause anzusammeln. Leute, die in Afghanistan, im Irak, in Syrien und mindestens 19 anderen Ländern der Welt im Einsatz waren und dafür mit ihrem Leben oder mit ihrer Gesundheit bezahlen mussten.

So schrecklich die Auswirkungen der Kriege in den USA auch sind, ein neuer Bericht, der vom Costs of War-Projekt der Brown University veröffentlicht wurde, zeigt, dass das Ausmaß von Tod, Verletzung und Trauma in den Ländern, in denen die USA ihre Kriege geführt haben, weitaus schlimmer ist. Laut den Autoren des Berichts, Neta Crawford und Catherine Lutz, sind schätzungsweise 755.000 bis 786.000 Zivilisten und Kombattanten auf allen Seiten, in Afghanistan, im Irak, in Syrien, Pakistan und im Jemen [42 Prozent davon Zivilisten] gestorben, seit die US-Streitkräfte in diese Länder einmarschierten. Diese Zahl ist etwa 50-mal höher als die Zahl der US-Toten.

Dies ist jedoch nur die direkte Zahl der Todesopfer durch den Kampf. Die indirekten Todesfälle, die durch die Zerstörung von Gesundheits-, Sanitär- und anderen lokalen Infrastrukturen durch den Krieg verursacht wurden, werden im Allgemeinen auf das Vierfache geschätzt. Dies bedeutet, dass die Zahl der Todesfälle in Afghanistan, im Irak, in Syrien, in Pakistan und im Jemen seit 2001 voraussichtlich 3,1 Millionen oder mehr beträgt – etwa das 200-fache der Zahl der US-Toten.

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Allerdings dürften diese Zahlen untertrieben sein, zumal das „Costs of War Project“ unter anderem auch durch George Soros‘ Open Society Foundations finanziert wird, welches der globalistischen Agenda des Establishments folgt und somit den Militärisch-industriellen Komplex der USA unterstützt.

Und das Geschäft mit dem Tod und der Zerstörung ist zumindest für diesen Komplex äußerst lukrativ. Alleine für die Kriege gegen Afghanistan und den Irak wurden seit 2001 laut „Costs of War“ insgesamt rund 6,4 Billionen Dollar ausgegeben. US-Steuergelder bzw. angesichts der totalen Überschuldung der USA und der exzessiven jährlichen Kreditaufnahme eben Gelder von Investoren in Staatsanleihen.

Was die Kriege und Militärinterventionen, sowie die Unterstützung militanter Gruppen in Syrien, in Libyen und anderswo noch kosten, kann nur geraten werden. Aber da dürften sich in den letzten Jahren insgesamt auch schon Billionen angehäuft haben.

Und was machen die Europäer? Die Unterstützen diesen Wahnsinn auch noch und beharren auf der „transatlantischen Freundschaft“. Freundschaft mit einem System von Massenmördern.

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2 thoughts on “Seit 2001: US-Kriege töteten mindestens 3,1 Millionen Menschen”

  1. Danke für diese Information und die klare und logische Schlussfolgerung aus diesen jahrelangen völkerrechtswidrigen Kriegführungen der US-Regierung. Leider ist es so, die europäischen Regierungen pflegen machtorientiert und gleichzeitig kuschend die transatlantische Freundschaft, die „Freundschaft mit einem System von Massenmördern“.

    1. Nun, mir war es wichtig, dies aufzuzeigen. Leider wissen zu wenige Menschen davon, weil sie sich vorwiegend beim Mainstream „informieren“, dem das völlig egal ist – oder sogar noch zu rechtfertigen versucht…

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