Ganze 14 modernisierte AWACS-Flugzeuge und ein eigenes Drohnenprogramm für die NATO – das sehen neue Pläne des Militärbündnisses vor. Profitieren wird die US-Rüstungsindustrie.

Von Redaktion

Die US-Rüstungsindustrie braucht mehr europäisches Steuergeld. Denn ungeachtet der NATO-internen Spannungen will das transatlantische Militärbündnis enorme Summen in eigene Hightech-Ausrüstung zur luftgestützten Überwachung investieren.

Die Flotte der 14 NATO-eigenen AWACS-Flugzeuge, die mit Hauptquartier in Deutschland als fliegende Radarstationen zur Luftraumüberwachung unterwegs sind, werde umfangreich modernisiert, berichten die Funke-Zeitungen unter Berufung auf NATO-Kreise. Eine entsprechende Vereinbarung werde kommende Woche in Brüssel unterzeichnet, rechtzeitig vor dem mit Spannung erwarteten NATO-Gipfel Anfang Dezember in London.

Die Investitionssumme werde mit einer Milliarde Euro beziffert, berichten die Zeitungen weiter. Die Modernisierung solle sicherstellen, dass die AWACS-Flugzeuge bis 2035 in Betrieb bleiben können. Zugleich treibe die NATO ein neues, milliardenschweres Drohnenprogramm voran: Ebenfalls noch vor dem Gipfeltreffen Anfang Dezember solle nach bisheriger Planung die erste Groß-Drohne der NATO vom Typ „Global Hawk“ am NATO-Standort Sigonella auf Sizilien stationiert werden.

Die NATO verfüge dann über eigene, unbemannte Drohnen, auch mit Spionagefähigkeiten. Insgesamt schafft die NATO fünf der unbemannten Riesen-Drohnen an, die von Sizilien aus eingesetzt werden sollen, die Kosten wurden bislang mit rund 1,5 Milliarden Euro angegeben. Beide Investitionen gelten wegen der Aufträge an die US-Hersteller Boeing und Northrop Grumman auch als Signal an US-Präsident Donald Trump.

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Damit wollen die Europäer wohl signalisieren, dass sie weiterhin am Gängelband Washingtons hängen und die US-Rüstungsindustrie mit Unsummen füttern möchten.

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5 thoughts on “NATO: Milliarden-Investition in luftgestützte Überwachung”

  1. Wozu in so einen Schwachsinn investieren? Am besten sofort die Aufträge stornieren und die NATO, die einmal als größter Kriegstreiber/verbrecher in die Geschichte eingehen wird, abschaffen.
    Das Geld lieber in Familien, Renten, Bildung usw. investieren.
    Die Rüstungsindustrie ist der größte Schmarotzer von Steuergeldern weltweit und mit den provozierten Kriege vor allem durch die NATO wächst die Verschuldung,die Armut und auch die Umweltverschutzung immer schneller. Ohne Steuergelder durch die Kriegshaushalte der einzelnen Länder, ist die Waffenindustrie weltweit nicht überlebensfähig. Nur damit ein paar Psychopathen und ihre Politikermarionetten Gewinn machen, müssen wir normale Menschen Kriege führen. Hier erkennt man auch wieder die heuchlerischen Politiker egal welcher Partei, die zwar schöne Reden halten und Kränze am Volkstrauertag niederlegen, aber sonst unisono die Kriegstreiberei durch Truppenaufmärsche und Manöver an den russischen Grenzen befürworten. Kriegshaushalte müssen und können nur durch Volksentscheide abgeschafft werden, deshalb brauche wir dringend direkte Demokratie, wenn sich etwas ändern soll.

  2. DIE NATO IST EINE KRIEGS-MAFIA, die nur vorgibt für die Verteidigung da zu sein !

    In Wahrheit ist sie nur ein Machtinstrument der NWO (Rothschild & CO) um sich der weltweiten Ressourcen zu bemächtigen (siehe Nahost, u. Südamerika).

    Dieser Verein muß aufgelöst werden…DIE KRIEGE DER USA / NATO SIND 100 % UMWELTSCHÄDLICH !!

  3. Nach der Nato-Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel nochmals ausdrücklich hinter die transatlantische Allianz gestellt.

    „Wir müssen nicht die Ordnung der Vergangenheit völlig auf den Kopf stellen“, sagte die CDU-Politikerin am Mittwochabend in Zagreb.

    „Für mich bleibt die Nato das transatlantische Bündnis“, so Merkel.

    Wer Merkel glaubt, der glaubt auch, daß Eva Braun von H. Göring Zwillinge bekommen hat und Queen Elisabeth II. im 3. Monat schwanger ist-vom Papst natürlich.

    Also, Lügen lesen sich bei Baron von Münchhausen besser, aber daran GLAUBEN, der/die muß wohl total bekloppt sein.

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