Gelbwesten in Paris. Bild: Screenshot Youtube

In Frankreich starteten am 17. November 2018 aus Protest gegen die steigenden Benzinpreise die mittlerweile bekannten Rallyes der „Gelbwesten“.

Von Redaktion

Die französische Polizei hat nach Angaben des französischen Justizministeriums seit ihrer Gründung im November letzten Jahres mehr als 10.000 Anhänger der „Gelbwesten“ festgenommen, berichtete die Zeitung Le Monde am Freitag.

Laut der Zeitung haben französische Gerichte mehr als 3.000 Schuldsprüche gegen Mitglieder der Bewegung verhängt, insbesondere in Bezug auf die Teilnahme an Massenaufständen und Angriffe auf Strafverfolgungsbeamte.

Ungefähr 400 wurden verurteilt, was zu Haftstrafen und sofortiger Inhaftierung führte. Nach Angaben der Zeitung wurden viele Menschen zum Zivildienst verurteilt. Anderen Teilnehmern wurden ausgesetzte Haftstrafen (auf Bewährung) ausgesprochen.

Am 17. November 2018 begannen in Frankreich die mittlerweile bekannten „Gelbwesten“-Demonstrationen, die ursprünglich aus Protest gegen die steigenden Kraftstoffpreise für Automobile abgehalten wurden. Aus den Warnwesten der Autofahrer entstand die inoffizielle „Uniform“ der Bewegung. An der ersten Kundgebung nahmen nach Angaben der Veranstalter 282.000 Personen teil. Ihre Zahl ist jedoch seitdem zurückgegangen. Die Liste der Forderungen der „gelben Westen“ umfasst nun nicht nur sozioökonomische, sondern auch politische Beschwerden gegen die Behörden.

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