Immer mehr Zensur, Willkür von Algorithmen, Datenskandale… Facebook schafft sich selbst sukzessive ab. Doch was sind die Alternativen?

Von Marco Maier

In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen, wonach Facebook immer mehr Nutzerkonten – temporär und auch permanent – sperrt, sowie Seiten und Gruppen löscht. Teils stecken die eigenen Algorithmen dahinter, teils ganze Lösch- und Zensurteams. Dies führt dazu, dass viele langjährige Nutzer dem Netzwerk zunehmend den Rücken zukehren – und die jungen Menschen suchen sich ohnehin andere Apps.

Doch es gibt auch Alternativen. Neben „VKontakte“ (welches auch optisch Facebook recht nahe kommt) gibt es beispielsweise noch minds.com und wohl bald auch „thinkspot“ (derzeit noch in der „Beta“), welches der Gründer Jordan Peterson als „Anti-Zensur“-Plattform beschreibt. Weitere Anbieter sind z.B. „Diaspora“ oder „Vero„.

Wichtig ist nur, dass sich dort immer mehr Menschen ansammeln, die Facebook und Zuckerberg den „Stinkefinger“ zeigen wollen. Klar, es scheint etwas mehr Aufwand zu sein, wenn man einige Zeit lang auch mehrere solcher Kanäle bedient, doch schlussendlich zahlt es sich aus. Wichtig ist es nur, auch seine Freunde und Bekannte davon zu überzeugen, dass Facebook bereits ein „sterbendes Pferd“ ist – und bekanntlich reitet man auf toten Pferden nicht sehr weit.

Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein zu wichtiges Gut, um es zensurwütigen Leuten und Unternehmen zu überlassen, dieses einzuschränken. Es geht auch ohne Zensur und Bevormundung.

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5 thoughts on “Facebook schafft sich selbst ab – Alternativen?”

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